Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im August 2023 bei 288.900 Personen – 12,5 Prozent niedriger als im August 2022. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 203.100 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent oder rund 14.600 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitsmarkt Juli 2023
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Juli 2023 bei 293.400 Personen – 10,9 Prozent niedriger als im Juli 2022. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 197.300 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent oder rund 13.400 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitsmarkt Juni 2023
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Juni 2023 bei 300.700 Personen – 11,4 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei 189.000 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen zum Vorjahr um 8 Prozent oder rund 14.100 Personen zugenommen.
SCHOLZ: „OHNE DIE MINT-BERUFE GEHT ES NICHT“
In seinem digitalen Statement auf dem 11. MINT Gipfel betont Bundeskanzler Olaf Scholz die Wichtigkeit von gut ausgebildeten MINT-Fachkräften. Das Nationale MINT Forum fordert auf dem MINT Gipfel, bei der Umsetzung der Fachkräftestrategie der Bundesregierung einen besonderen Fokus auch auf die MINT-Berufe zu legen. Denn die kürzlich im MINT-Frühjahrsreport veröffentlichte Zahl zur MINT-Arbeitskräftelücke von mehr als 300.000 Personen verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf.
MINT-Arbeitsmarkt Mai 2023
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Mai 2023 bei 306.200 Personen – 8,8 Prozent niedriger als im Mai 2022. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 187.800 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Prozent oder rund 12.900 Personen zugenommen. Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum Mai 2022 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren
IT-Skills migrantischer Schülerinnen fördern
Schulewirtschaft Deutschland bietet am 7. Juni ein Webseminar zur Förderung der IT-Kompetenzen von Schülerinnen, einschließlich jener mit Migartionshintergrund. Lehrkräften, der Agentur für Arbeit und Unternehmensvertretern werden gute Beispiele und Initiativen präsentiert.
MINT-Arbeitsmarkt April 2023
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im April 2023 trotz konjunktureller Abkühlung auf hohem Niveau bei 308.400 Personen. Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird.
Deutschland fehlen fast 310.000 Arbeitskräfte im MINT-Bereich
Deutschland weist einen Mangel von nahezu 310.000 Fachkräften im MINT-Bereich auf. Diese alarmierende Erkenntnis stammt aus dem soeben veröffentlichten #MINTReport. Hier sind die wichtigsten Informationen zur Studie.
Wie MINT-Projekte für Mädchen/Jugendliche gelingen!
Der MINT Cluster „MINT Community 4.OWL“ bietet am 20. Juni 2023 um 15:30 für Bildungsakteur:innen (Mitarbeiter:innen in der Jugendarbeit, Ausbilder:innen sowie Lehrer:innen) einen Workshop. Gemeinsam werden Kriterien erarbeitet, wie MINT-Projekte für Mädchen zielgruppengerecht und wirkungsvoll gestaltet werden können. Welche Altersgruppe sollen wir ansprechen? Wie kann die Zielgruppe am besten erreicht werden? Wie müssen Veranstaltungen inhaltlich und didaktisch gestaltet sein? Und von welchen Faktoren wird die Studienwahl überhaupt beeinflusst? Diese und weitere Fragen möchten Dr. Stephanie Forge und Anna Majda vom NRW-Technikum der Universität Paderborn mit den Teilnehmer*innen bearbeiten und gleichzeitig von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Referentinnen: Stephanie Forge und Anna Majda vom NRW-Technikum Link zur Anmeldung:
MINT Nachwuchsbarometer 2023
Wachsende Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen, zugewanderte Kinder, die den Anschluss verloren haben, fehlende Lehrkräfte: Das MINT Nachwuchsbarometer 2023 von acatech und der Joachim Herz Stiftung zeigt, der Handlungsbedarf in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist riesig – nicht erst seit der Coronapandemie. Die Geschlechterunterschiede bei den mathematischen Leistungen nahmen beispielsweise während der letzten zehn Jahre erheblich zu. Jungen haben gegenüber Mädchen in der 4. Klasse einen Leistungsvorsprung von rund 15 Lernwochen. Handlungsbedarf gibt es auch bei der Integration neu zugewanderter Kinder ins Bildungssystem: Gegenüber Kindern ohne Migrationshintergrund haben diese am Ende der 4. Klasse in Mathematik einen Leistungsrückstand von rund eineinhalb Schuljahren aufgebaut. Dennoch bleibt das MINT-Studium beliebt, insbesondere bei ausländischen MINT-Studienanfängerinnen und -anfängern. Seit 2021 stieg ihr Anteil um rund zehn Prozent. Auch vor dem Hintergrund der Fachkräftesicherung müssen wir sie frühzeitig zum Bleiben motivieren. Nur mit gut ausgebildeten und engagierten MINT-Talenten können wir die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gestalten. Das MINT Nachwuchsbarometer steht bei acatech und der Joachim-Herz-Stiftung zum Download zur Verfügung.
