15-jährige Jugendliche in Deutschland streben häufig Karrieren an, deren Zukunft als weniger sicher gilt - insbesondere IT-Karrieren sind kaum gefragt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Gallup im Auftrag der Bildungsinitiative Amazon Future Engineer (AFE), die Wunsch und Wirklichkeit abgleicht: Der im Rahmen der Studie entwickelte Careers of the Future Index (CFI) [dt. Berufe der Zukunft-Index] hat dafür zunächst die Berufe mit den besten Karriere-Aussichten ermittelt und das Ergebnis dann der jüngsten PISA-Studie aus dem Jahr 2022 gegenübergestellt, in der Jugendliche in Deutschland ihre Jobwünsche angegeben hatten.
Deutschland fehlen über 240.000 Fachkräfte in MINT-Berufen: MINT-Frühjahrsreport 2024
Die Fachkräftelücke in MINT-Berufen bleibt trotz der konjunkturellen Abkühlung auf hohem Niveau. Den befragten Unternehmen bereiten die schlechten PISA-Ergebnisse und die gesunkenen Erstsemesterquoten in den MINT-Disziplinen große Sorgen. Dabei steigen die Bedarfe nach Fachkräften in MINT-Berufen durch die Digitalisierung und den Klimaschutz weiter an. Aus Sicht der Unternehmen sind gezielte Investitionen des Staates in das Bildungssystem der wichtigste Faktor, um die Transformation erfolgreich zu meistern.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 244.400 Personen | MINT-Arbeitsmarkt März 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im März 2024 bei 244.400 Personen – 20,4 Prozent niedriger als im März 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 213.900 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent oder rund 23.400 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 238.600 Personen | MINT-Arbeitsmarkt Februar 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Februar 2024 bei 238.600 Personen – 22,3 Prozent niedriger als im Februar 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 216.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 11,9 Prozent oder rund 23.100 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitsmarkt Januar 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Januar 2024 bei 237.500 Personen – 17,8 Prozent niedriger als im Januar 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 212.300 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Prozent oder rund 20.900 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitsmarkt Dezember 2023
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Dezember 2023 bei 264.000 Personen – 14,4 Prozent niedriger als im Dezember 2022. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 197.400 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent oder rund 20.000 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitsmarkt November 2023
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im November 2023 bei 279.500 Personen – 13,4 Prozent niedriger als im November 2022. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 193.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent oder rund 18.000 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitsmarkt Oktober 2023
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Oktober 2023 bei 283.300 Personen – 13,1 Prozent niedriger als im Oktober 2022. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 194.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent oder rund 17.700 Personen zugenommen.
Der Wirtschaft fehlen fast 286.000 Arbeitskräfte – MINT-Report 2023
Der inländische MINT-Nachwuchs kann den nationalen Bedarf an MINT-Arbeitskräften nicht dauerhaft decken. Der MINT-Lehrkräftemangel führt zu mangelnden MINT-Grundlagenkompetenzen bei Schülerinnen und Schülern, die sich auf die Ausbildungs- und Berufswahl auswirken. Die Wertschätzung der Lehramtsausbildung sowie attraktive Fortbildungsangebote und Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte müssen auf der bildungspolitischen Agenda nach ganz oben.
Vorstellung und Diskussion des MINT-Reports 2023
Am 07. November werden die Mitglieder des Nationalen MINT-Forums, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Arbeitgeberverband Gesamtmetall und "MINT Zukunft schaffen!" den MINT-Report des Instituts der Deutschen Wirtschaft in einer Diskussionsveranstaltung der Öffentlichkeit in Berlin vorstellen. Programm und Anmeldung hier.
