Die MINT-Disziplinen und -Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationsfähigkeit und das Wachstum der deutschen Wirtschaft. Damit sind sie auch entscheidend für das Gelingen der Transformation in den nächsten Jahren. Die Arbeitskräftelücke im MINT-Bereich bleibt, trotz der starken konjunkturellen Abkühlung, auch im September 2024 mit einem Wert von 209.200 auf hohem Niveau und droht in den kommenden Jahren zu steigen. Bereits aktuell verlieren deutsche Unternehmen im globalen Innovationswettbewerb an Boden. Es bedarf daher dringender Maßnahmen, um den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 210.600 Personen | MINT-Arbeitsmarkt August 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im August 2024 bei 210.600 Personen – 27,1 Prozent niedriger als im August 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 232.200 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent oder rund 29.100 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 217.600 Personen | MINT-Arbeitsmarkt Juli 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Juli 2024 bei 217.600 Personen – 25,8 Prozent niedriger als im Juli 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 226.800 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent oder rund 29.500 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 223.500 Personen | MINT-Arbeitsmarkt Juni 2024
Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 216.100 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent oder rund 27.100 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 231.600 Personen | MINT-Arbeitsmarkt Mai 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Mai 2024 bei 231.600 Personen – 24,4 Prozent niedriger als im Mai 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 213.700 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent oder rund 25.900 Personen zugenommen.
Studie „Die Berufe der Zukunft“: Was wollen Jugendliche werden?
15-jährige Jugendliche in Deutschland streben häufig Karrieren an, deren Zukunft als weniger sicher gilt - insbesondere IT-Karrieren sind kaum gefragt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Gallup im Auftrag der Bildungsinitiative Amazon Future Engineer (AFE), die Wunsch und Wirklichkeit abgleicht: Der im Rahmen der Studie entwickelte Careers of the Future Index (CFI) [dt. Berufe der Zukunft-Index] hat dafür zunächst die Berufe mit den besten Karriere-Aussichten ermittelt und das Ergebnis dann der jüngsten PISA-Studie aus dem Jahr 2022 gegenübergestellt, in der Jugendliche in Deutschland ihre Jobwünsche angegeben hatten.
Deutschland fehlen über 240.000 Fachkräfte in MINT-Berufen: MINT-Frühjahrsreport 2024
Die Fachkräftelücke in MINT-Berufen bleibt trotz der konjunkturellen Abkühlung auf hohem Niveau. Den befragten Unternehmen bereiten die schlechten PISA-Ergebnisse und die gesunkenen Erstsemesterquoten in den MINT-Disziplinen große Sorgen. Dabei steigen die Bedarfe nach Fachkräften in MINT-Berufen durch die Digitalisierung und den Klimaschutz weiter an. Aus Sicht der Unternehmen sind gezielte Investitionen des Staates in das Bildungssystem der wichtigste Faktor, um die Transformation erfolgreich zu meistern.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 244.400 Personen | MINT-Arbeitsmarkt März 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im März 2024 bei 244.400 Personen – 20,4 Prozent niedriger als im März 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 213.900 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent oder rund 23.400 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitskräftelücke bei 238.600 Personen | MINT-Arbeitsmarkt Februar 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Februar 2024 bei 238.600 Personen – 22,3 Prozent niedriger als im Februar 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 216.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 11,9 Prozent oder rund 23.100 Personen zugenommen.
MINT-Arbeitsmarkt Januar 2024
Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Januar 2024 bei 237.500 Personen – 17,8 Prozent niedriger als im Januar 2023. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 212.300 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Prozent oder rund 20.900 Personen zugenommen.
