Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im August 2024 bei 210.600 Personen – 27,1 Prozent niedriger als im August 2023.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 232.200 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent oder rund 29.100 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum August 2023 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im August 2024 rund 425.200 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum August 2023 einem Rückgang um 60.200 Stellen oder 12,4 Prozent.Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 60,9 Prozent.
Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird
Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
pluennecke@iwkoeln.de
Dr. Christina Anger
Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
