Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Juni 2024 bei 223.500 Personen – 25,7 Prozent niedriger als im Juni 2023.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 216.100 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent oder rund 27.100 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum Juni 2023 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im Juni 2024 rund 427.800 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum Juni 2023 einem Rückgang um 58.700 Stellen oder 12,1 Prozent.
Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 60,9 Prozent.

Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird.

Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:

Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
pluennecke@iwkoeln.de

Dr. Christina Anger
Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation

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