Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Juli 2024 bei 217.600 Personen – 25,8 Prozent niedriger als im Juli 2023.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 226.800 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent oder rund 29.500 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum Juli 2023 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im Juli 2024 rund 428.400 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum Juli 2023 einem Rückgang um 56.200 Stellen oder 11,6 Prozent.
Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 60,6 Prozent.
Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird
Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
pluennecke@iwkoeln.de
Dr. Christina Anger
Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
anger@iwkoeln.de
