Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Mai 2024 bei 231.600 Personen – 24,4 Prozent niedriger als im Mai 2023.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 213.700 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent oder rund 25.900 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum Mai 2023 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im Mai 2024 rund 434.700 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum Mai 2023 einem Rückgang um 56.700 Stellen oder 11,5 Prozent.Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 59,8 Prozent.
Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird.
Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
pluennecke@iwkoeln.de
Dr. Christina Anger
Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation
anger@iwkoeln.de
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