MINT-Fachkräftesicherung – Zuwanderung immer wichtiger | MINT Herbstreport 2025 erschienen

Deutschlands Zukunft hängt an MINT – und an Menschen. Trotz konjunktureller Abkühlung zeigt der neue MINT-Report 2025: Die Fachkräftelücke bleibt mit 148.500 fehlenden MINT-Arbeitskräften groß. Besonders stark betroffen sind die Facharbeiterberufe, aber auch Akademikerinnen und Akademiker werden dringend gebraucht, um Digitalisierung, Klimaschutz, Infrastruktur und Verteidigung voranzubringen. Ein zentraler Hebel zur Fachkräftesicherung: Zuwanderung über die Hochschulen. 2022 trugen rund 153.000 internationale MINT-Absolventinnen und -Absolventen, die in Deutschland studierten, 14,6 Milliarden Euro zur Wertschöpfung bei – und stärken Innovation, Start-ups und wirtschaftlichen Aufschwung. Damit internationale Talente kommen und bleiben, braucht es: starke MINT-Bildung von Anfang an, moderne, digitale Lernumgebungen, gezielte Förderung von Frauen in MINT, akademische Weiterbildung für Ältere – und eine gelebte Willkommenskultur. Die Sicherung der MINT-Fachkräfte bleibt Schlüssel für Transformation und Wettbewerbsfähigkeit. Der MINT-Report wird zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt. Die Studie entsteht im Auftrag folgender Mitglieder des Nationalen MINT Forums: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Arbeitgeberverband Gesamtmetall und MINT Zukunft schaffen.

MINT-Arbeitskräftelücke bei 148.300 Personen | MINT-Arbeitsmarkt September 2025

Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im September 2025 bei 148.300 Personen – 29,1 Prozent niedriger als im September 2024. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei rund 258.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent oder rund 32.300 Personen zugenommen.

MINT-Arbeitskräftelücke bei 143.700 Personen | MINT-Arbeitsmarkt August 2025

bei insgesamt 264.000 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent oder rund 31.800 Personen zugenommen. Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum August 2024 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im August 2025 rund 373.000 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum August 2024 einem Rückgang um 52.200 Stellen oder 12,3 Prozent. Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 69,1 Prozent. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 264.000 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent oder rund 31.800 Personen zugenommen.

MINT-Frühjahrsreport 2025: MINT-Fachkräftemangel gefährdet Zukunftsprojekte – 163.600 Stellen unbesetzt

Die ambitionierten Ziele der Bundesregierung in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz und Verteidigung erfordern eine hohe Anzahl gut ausgebildeter MINT-Fachkräfte. Der aktuelle MINT-Report offenbart jedoch eine Lücke von 163.600 MINT-Fachkräften – dies müsste ein Weckruf für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sein. Die Politik sollte die im Koalitionsvertrag beschlossenen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und zur Stärkung der Bildungschancen zügig umsetzen und die MINT-Förderung auf allen Ebenen sowie ressortübergreifend verankern.

MINT-Arbeitskräftelücke bei 157.700 Personen | MINT-Arbeitsmarkt Februar 2025

Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Februar 2025 bei 157.700 Personen – 33,9 Prozent niedriger als im Februar 2024. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 250.100 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 15,5 Prozent oder rund 33.600 Personen zugenommen.

MINT-Arbeitskräftelücke bei 153.700 Personen | MINT-Arbeitsmarkt Januar 2025

Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Januar 2025 bei 153.700 Personen – 35,3 Prozent niedriger als im Januar 2024. Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 247.400 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 Prozent oder rund 35.100 Personen zugenommen.