Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im November 2023 bei 279.500 Personen – 13,4 Prozent niedriger als im November 2022.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 193.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent oder rund 18.000 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum November 2022 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im November 2023 rund 467.300 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum November 2022 einem Rückgang um 30.000 Stellen oder 6 Prozent.
Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 56,1 Prozent.

Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird.

Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:

Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
pluennecke@iwkoeln.de

Dr. Christina Anger
Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation
anger@iwkoeln.de

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Postfach 10 19 42 / 50459 Köln
Konrad-Adenauer-Ufer 21 / 50668 Köln
Telefon: +49 221 4981-718

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