Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Oktober 2024 bei 205.800 Personen – 27,4 Prozent niedriger als im Oktober 2023.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 224.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 Prozent oder rund 30.000 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum Oktober 2023 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im Oktober 2024 rund 412.900 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum Oktober 2023 einem Rückgang um 59.500 Stellen oder 12,6 Prozent. Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 64,4 Prozent.
Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird
Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
pluennecke@iwkoeln.de
Dr. Christina Anger
Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
