Vanessa Czura engagiert sich als MINT-Botschafterin für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Jury-Mitglied beim Bewertungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Vanessa ist Lehrerin für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften und erzählt uns im Interview mehr über die Motivation, sich ehrenamtlich bei uns einzubringen. Engagieren Sie sich auch für mehr MINT in Deutschland? Machen Sie mit und werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks als MINT-Botschafter*in.

Vanessa, warum engagieren Sie sich als MINT-Botschafterin?

Ich möchte vor allem junge Menschen, insbesondere junge Mädchen und Frauen, inspirieren, aktivieren und motivieren. Indem ich als Vorbild fungiere, möchte ich geschlechtsspezifische Stereotype durchbrechen. Ich glaube fest daran, dass Vorbilder entscheidend sind, um Barrieren zu durchbrechen.

Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, dass die Heranwachsenden erkennen, wie sie durch eine fundierte Ausbildung in MINT-Fächern einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft ausüben können. Diese Berufe bieten nicht nur die Chance, an bahnbrechenden Innovationen und Lösungen für globale Herausforderungen mitzuwirken, sondern auch die Möglichkeit, das Leben anderer Menschen zu verbessern. Mein Ziel ist es, dass diese Menschen durch ihre Leidenschaft und ihr Können die Welt von morgen gestalten und dabei ihre eigenen Träume verwirklichen. Durch meinen Einfluss möchte ich ihnen zeigen, dass sie alles erreichen können, was sie sich vornehmen und dass ihre Ideen und Beiträge einen Unterschied machen werden.

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe  zu begeistern?

Ich würde sagen, indem man für seine Fächer, in meinem Fall wären das Mathematik und Wirtschaft, „brennt“. Man selbst sollte eine Art „Leuchtturm“ sein (ich zitiere hier meinen Mathematik-Seminarlehrer aus dem Referendariat, Dr. Christoph Watzl), der den Kindern von Anfang an etwas zutraut, sie ermutigt, sie bestätigt und das Interesse, auch wenn es noch so klein ist, fördert. Zum Beispiel fahren wir jedes Jahr mit unseren Klassen ins Schullandheim und stellen als Lehrkräfte ein exklusives MINT-Programm zusammen, welches auch noch Spaß macht! Das heißt, dass wir Experimente, Exkursionen und Projekte gestalten, die den Schülerinnen und Schülern auch noch etwas für ihre Zukunft bringen.

Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?

Mein persönliches Engagement im MINT-Bereich zielt darauf ab, vor allem Schülerinnen und Schüler für außerschulische MINT-Aktivitäten zu begeistern. Erst vor ein paar Wochen sind wir durch einen Wettbewerb (wir waren unter den besten 20) zur ESO Supernova eingeladen worden! Wie cool ist das denn bitte? Zum anderen versuche ich meinen Unterricht so spannend und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Ich erkläre, wofür man das Gelernte in der Mathematik und in BwR benötigt und ziehe, wenn möglich, Parallelen zum Berufsleben. Stichwort: Betriebserkundungen! In die Praxis gehen und Praktika machen!

Diese sollten am besten #mathematisch #naturwissenschaftlich und oder #technisch sein.

Liebe Vanessa, danke für das schöne Gespräch.

Engagieren Sie sich bereits für mehr MINT in Deutschland?

Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.

Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.

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