Michael Vollmann engagiert sich als MINT-Botschafter für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Jury-Mitglied beim Bewertungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Michael ist tätig als Europe Education Lead – Amazon Community Impact und erzählt uns im Interview mehr über die Motivation, sich ehrenamtlich bei uns einzubringen. Engagieren Sie sich auch für mehr MINT in Deutschland? Machen Sie mit und werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks als MINT-Botschafter*in.

Michael, warum engagieren Sie sich als MINT-Botschafter?

Mein Engagement als MINT-Botschafter beruht auf der Überzeugung, dass der Zugang zu Informatik-Bildung und Future Skills entscheidend zur Chancengleichheit in der Bildung beitragen kann, da diese Kindern und Jugendlichen wichtige Zukunftschancen eröffnet. Es ist mir deswegen ein wichtiges Anliegen, mehr junge Menschen, vor allem Mädchen und die mit Migrationsbiographie für MINT-Berufe zu begeistern.

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?

Um mehr junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern, ist es wichtig, Ihnen diese Berufe näher zu bringen und sie mit echten Rollenvorbildern aus der Wirtschaft in Kontakt zu bringen. Es ist wichtig, dass junge Menschen nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch sehen, wie dieses Wissen in der realen Welt angewendet werden kann. Amazon Future Engineer setzt hier auf praxisnahe und interaktive Lernmethoden, wie virtuelle Besuchertouren für Schulklassen durch AWS Rechenzentren und Amazon Logistikzentren, in denen Schüler:innen die Möglichkeit haben, reale IT-Berufe und die dahinter stehenden Technologien hautnah zu erleben. Außerdem stellen wir Lehrkräften durch Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen kostenlose Lehrmaterialien und Fortbildungsangebote zur Verfügung. Hierdurch unterstützen wir Lehrkräfte dabei, den Informatikunterricht spannender und effektiver zu gestalten, sowie die Prinzipien und Techniken der informatischen Grundbildung (wie z.B. die KI) auch in anderen Fächern anzuwenden und praktisch zu vermitteln. Diese Unterstützung hilft den Lehrkräften dabei, den Schüler:innen die Bedeutung und die Möglichkeiten von MINT-Fächern besser zu vermitteln. Durch Projekte mit realem Bezug, wie „Coding for Climate Action“ verbinden wir Coding mit aktuellen Themen, wie z.B. dem Klimawandel. Indem Schüler:innen lernen, wie sie durch Coding zur Lösung realer Probleme beitragen können, wird das Lernen relevanter und motivierender. Durch spielerische Online-Lernplattformen bieten Schüler:innen die Möglichkeit, das Programmieren auf spielerische Weise zu lernen. Diese interaktiven Kurse fördern das Engagement und das kritische Denken der Schüler und machen das Lernen interessanter.

Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?

Ein Schwerpunkt meines Engagements liegt in der Bereitstellung und Förderung von Programmen, die Informatik- und KI-Bildung zugänglicher machen und die Vermittlung von informatischen Grundkenntnissen fördern. Hierbei arbeite ich vor allem mit gemeinnützigen Sozialunternehmen und innovativen EdTech Start-ups zusammen.

Sie unterstützen uns als ehrenamtliches Jury-Mitglied. Warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, dass sich die Schulen auf die Signets „Digitale Schule“ und/oder „MINT-freundliche Schule“ bewerben?

Die Bewerbung auf die Signets „Digitale Schule“ und „MINT-freundliche Schule“ ist aus mehreren Gründen wichtig. Erstens, diese Auszeichnungen setzen ein sichtbares Zeichen für das Engagement der Schulen in den Bereichen Digitalisierung und MINT. Zweitens, sie fördern die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung des Lehrplans an die neuesten technologischen Entwicklungen. Drittens, Schulen, die diese Signets tragen, dienen als Vorbilder und motivieren andere Bildungseinrichtungen, ähnliche Initiativen zu ergreifen. Letztlich hilft dies, eine breitere Akzeptanz und Wertschätzung für MINT-Fächer in der Gesellschaft zu schaffen und langfristig die Bildungslandschaft zu verbessern. Diese Ansätze und Initiativen zeigen, wie vielfältig und effektiv MINT-Engagement gestaltet werden kann, um jungen Menschen wertvolle Fähigkeiten und Perspektiven zu vermitteln.

Lieber Michael, danke für das schöne Gespräch.

Engagieren Sie sich bereits für mehr MINT in Deutschland?

Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.

Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.

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