Matthias Kutter engagiert sich als MINT-Botschafter für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Jury-Mitglied beim Bewertungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Matthias ist Senior Consultant Ausbildung im Team Training des Centre of Excellence Customer Enablementist bei der BWI GmbH und erzählt uns im Interview mehr über die Motivation, sich ehrenamtlich bei uns einzubringen. Engagieren Sie sich auch für mehr MINT in Deutschland? Machen Sie mit und werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks als MINT-Botschafter*in.
Warum engagieren Sie sich als Jurymitglied?
Die Zukunft ist digital und Schulen sollen und wollen auf die Zukunft vorbereiten. An der Digitalisierung kommen wir nicht mehr vorbei und ich möchte mithelfen, noch mehr Schulen auf diesem Wege zu begleiten und voranzubringen.
Warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, dass sich die Schulen auf die Signets „Digitale Schule“ und/oder „MINT-freundliche Schule“ bewerben?
Schulen als Ort des Miteinanders und als Ort, an dem Schülerinnen und Schüler einen Großteil ihrer Zeit verbringen müssen sich meines Erachtens vorwärtsgerichtet aufstellen. Die Kinder und Jugendlichen auf die Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt von morgen vorzubereiten muss neben der Hauptaufgabe der humanistischen Bildung ein wesentlicher Aspekt von Schule sein. Das mit einem der Signets Eltern, Schülerinnen und Schülern und dem gesamten Kollegium auch schon nach außen hin weit sichtbar deutlich zu machen gehört für mich zur Schaffung einer entsprechenden Identität unbedingt mit dazu.
Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?
Holen wir die jungen Menschen da ab, wo sie stehen. Zeigen wir Ihnen auf, dass die Welt der digitalen Werkzeuge und Möglichkeiten, in der sie sich heute wie selbstverständlich bewegen und die sie alle wie selbstverständlich nutzen, nur mit entsprechendem MINT-Potential weiterentwickelt und noch besser an ihre Bedürfnisse angepasst werden können. MINT heißt nicht Nerds und Einsen und Nullen, MINT ist das digitale Leben.
Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?
„Ohne Information hängt die Demokratie in der Luft“, hat ein Bundespräsident mal gesagt. Deswegen ist es mir besonders wichtig, den Schulen in meiner Umgebung immer wieder Informationen zu MINT-spezifischen Themen und Aktivitäten zukommen zu lassen, sowie die Schülerinnen und Schüler zu informieren. MINT ist kein Selbstläufer, es muss immer wieder aufs Neue in die Fläche getragen werden.
Matthias Kutter, danke für das schöne Gespräch.

Engagieren Sie sich bereits für mehr MINT in Deutschland?
Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.
Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.
