Thomas Chrobok engagiert sich als MINT-Botschafter für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Jury-Mitglied beim Bewertungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Thomas ist wissenschaftlicher Mitarbeiter Koordination beim zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH und erzählt uns im Interview mehr über seine Motivation, sich ehrenamtlich bei uns einzubringen. Engagieren Sie sich auch für mehr MINT in Deutschland? Machen Sie mit und werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks als MINT-Botschafter*in.
Warum engagieren Sie sich als Jurymitglied?
Ziel der Aktivitäten des zdi-Zentrum MINT Netzwerks Essen ist es junge Menschen für naturwissenschaftlich-technische Bildung zu begeistern und gezielt zu fördern. Ich möchte mit meinem Engagement das Interesse an MINT-Berufen und an MINT – Themen verstärken. Meine Jury-Tätigkeit zur Vergabe der Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ sehe ich als einen Beitrag dazu an.
Warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, dass sich die Schulen auf die Signets „Digitale Schule“ und/oder „MINT-freundliche Schule“ bewerben?
Die Aktivitäten des zdi-Zentrum MINT Netzwerks Essen legen einen Schwerpunkt auf außerschulische MINT-Bildungsangebote. Dabei arbeiten wir intensiv mit Schulen zusammen. MINT-freundlichen Schulen sind für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen erkennbar, sie üben eine starke regionale Wirkung aus und führen zu mehr Sichtbarkeit von MINT-Bildung. Die Ehrung dieser Schulen ist ein wertvoller Impuls, der dabei hilft, die MINT-Bildung in Deutschland quantitativ und qualitativ auszubauen.
Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?
Wir möchten durch entdeckendes und projektorientiertes Lernen Spaß und Interesse an MINT-Themen wecken und Vorurteile gegenüber den MINT-Fächern abbauen. Dabei sehen wir immer wieder, dass wir die jungen Menschen erreichen, wenn wir Themenfelder adressieren, die für sie wichtig sind. Daher befassen wir uns z.B. mit Fragen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes oder auch des Umgangs mit sozialen Netzwerken und der Datensicherheit.
Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?
Ich befasse mich intensiv mit der vertieften Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen ab der 7. Klasse. Darüber hinaus koordiniere ich unsere Initiative „KidsgoMINT“, in der die Kinder im letzten Kitajahr einen ersten praktischen Einblick in naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge erhalten.
Danke für das schöne Gespräch, lieber Thomas Chrobok.

Engagieren Sie sich bereits für mehr MINT in Deutschland?
Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.
Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.
