Dominik Müller engagiert sich als MINT-Botschafter für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Jury-Mitglied beim Bewertungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Dominik ist Fachschaftsleiter Biologie am Helene-Lange-Gymnasium, Fürth, MINT- und Jugend-forscht-Beauftragter, sowie Jugend-forscht-Sponsopoolverwalter von Jugend forscht Bayern und erzählt uns im Interview mehr über die Motivation, sich ehrenamtlich bei uns einzubringen. Engagieren Sie sich auch für mehr MINT in Deutschland? Machen Sie mit und werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks als MINT-Botschafter*in.

Dominik, warum engagieren Sie sich als MINT-Botschafter?

Die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind von herausragender Bedeutung für unsere Gesellschaft. Sie bilden das Fundament für wissenschaftliche Innovationen und ermöglichen eine fundierte Bewertung wissenschaftlicher Aussagen. Als MINT-Botschafter empfinde ich es als meine Aufgabe, für diese Disziplinen zu werben und ein breites Interesse daran zu wecken. Es ist mir ein besonderes Anliegen, Schüler, Jugendliche und auch Erwachsene für die MINT-Fächer zu begeistern. Nur durch ein vertieftes Verständnis in diesen Bereichen können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern und als Gesellschaft weiter voranschreiten.

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?

Jugendliche haben oft Angst, in den MINT-Fächern zu versagen und die naturwissenschaftlichen Prinzipien nicht verstehen zu können. Daher ist es essenziell, ihnen diese Furcht zu nehmen und sie mit den vielfältigen Möglichkeiten, die mathematische, naturwissenschaftliche und technische Berufe bieten, vertraut zu machen. Begeisterung entsteht, wenn leidenschaftliche Fachleute aus diesen Bereichen ihre Erfahrungen und ihre Begeisterung teilen – sei es auf Tagungen, Messen oder durch Besuche in Schulen. Wenn solche Botschafter authentisch und inspirierend von ihrer Profession berichten, können sie eine nachhaltige Faszination für die MINT-Fächer wecken und junge Menschen ermutigen, sich in diesen zukunftsträchtigen Feldern zu engagieren.

Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?

Mein MINT-Engagement richtet sich vorrangig an Schüler*innen und konzentriert sich auf deren Teilnahme an MINT-Wettbewerben sowie auf die Fortbildung von Lehrkräften im MINT-Bereich. Ziel ist es, Schülerinnen in die wissenschaftliche Forschung einzuführen, etwa durch die Teilnahme an Lehr-Lern-Laboren, in denen sie beispielsweise den genetischen Fingerabdruck untersuchen. Als Beauftragter für „Jugend forscht“ bemühe ich mich, talentierte Kandidaten für die Teilnahme an Wettbewerben zu motivieren, sodass sie wertvolle Rückmeldungen zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit erhalten. Darüber hinaus fördere ich die Fortbildung von Lehrkräften in den Bereichen Biochemie, Bioorganik und Anorganik in Zusammenarbeit mit dem Lehrkräftefortbildungszentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Mein Ziel ist es, Lehrkräfte zu inspirieren und ihnen neue didaktische und fachliche Impulse zu vermitteln, um die Begeisterung für MINT-Fächer weiterzutragen. 

Lieber Dominik, danke für das schöne Gespräch.

Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.

Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.

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