MINT-Arbeitskräftelücke lag im September 2026 bei 164.700 Personen – 11,1 Prozent höher als im September 2025.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei rund 274.600 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent oder rund 16.000 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum September 2025 zugenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im September 2026 rund 396.000 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum September 2025 einer Zunahme um 23.500 Stellen oder 6,3 Prozent.
Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 72,8 Prozent.
Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird
Verantwortlich im IW Köln
Dr. Christina Anger
