Der Galaempfang am 25.09.2024 von MINT Thüringen würdigte Akteure, die durch ihr leidenschaftliches Engagement Kinder und Jugendliche in ganz Thüringen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern.
Bitte beachten Sie die Quellenangabe für die zur Verfügung gestellten Bilder: ©Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) | Thomas Müller. Das Bildmaterial ist nur zur einmaligen Verwendung und im Zusammenhang mit dem Galaempfang zu nutzen. Die Bilder finden Sie hier.
Täglich arbeiten Ehrenamtliche sowie Pädagog:innen aus Kindergärten und Schulen in ganz Thüringen daran, Kinder und Jugendliche für MINT zu begeistern, Impulse zu geben und Forschergeist zu fördern. Um dieses Engagement zu würdigen, hat die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) am 25. Oktober zum MINT Galaempfang in Weimar eingeladen. Die Festveranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee sowie Helmut Holter, Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport.
Wolfgang Tiefensee und Dr. Sven Günther, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), zeichneten die MINT-Akteure aus Bildung und Forschung sowie Unternehmen auf der Bühne der Weimarhalle aus.
13 Kindergärten und eine Grundschule wurden als „Häuser, in denen Kinder forschen“ gewürdigt, da sie MINT für eine nachhaltige Entwicklung und Forschung in ihr reguläres Angebot integrieren. 16 Thüringer Schulen setzen sich für eine zukunftsorientierte MINT- Bildung ein und integrieren digitale Technologien und Methoden in den Unterricht. Hierfür erhielten sie die Siegel „MINT-freundliche Schule“ bzw. „Digitale Schule“. Es folgte eine Auszeichnung von sechs Thüringer Unternehmen für ihre neueröffneten Jugend-
Unternehmenswerkstätten (JUW), in denen sie sich für den Fachkräftenachwuchs in MINT-Berufen einsetzen. In den JUW können Kinder und Jugendliche praxisnah und direkt im Unternehmen technische Fertigkeiten kennenlernen. Zudem wurden ehrenamtliche Projektbetreuer:innen, Juror:innen und Forschungspat:innen für ihr Engagement beim Wettbewerb Jugend forscht ausgezeichnet.
*Eine Liste aller Preisträger:innen und Ehrungen finden Sie am Ende der Pressemitteilung.
STIFT-Vorstand Dr. Sven Günther ist dankbar für das Engagement in allen Thüringer Regionen: „Neugier wecken, Talente für MINT-Berufe stärken und damit Zukunft aktiv gestalten – das ist nur möglich Dank engagierter Schulen, Pädagog:innen und Ehrenamtlichen aus ganz Thüringen. Dafür wollen wir heute danken!“
Hintergrund: Über die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) fördert seit ihrer Gründung 1993 selbstlos Wissenschaft, Forschung und Technologie. Als gemeinnützige, unabhängige Institution unterstützt sie Thüringer Akteure in Bildung, Forschung, Entwicklung, Innovation und Unternehmertum – von der kindlichen Neugier bis zum brillanten Forschungsgeist, von der innovativen Geschäftsidee bis zum erfolgreichen Technologieunternehmen.
Um das Interesse und Talent für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu fördern, engagiert sich das MINT Thüringen Netzwerk der STIFT in Kindergärten, Grundschulen und im Freizeitbereich.
http://www.stift-thueringen.de
Über MINT Thüringen
Mit der deutschlandweit einzigartigen Initiative MINT Thüringen bündelt die STIFT zahlreiche schulische und außerschulische MINT-Angebote in Thüringen. Auf der digitalen Plattform mintthueringen.de finden Schüler:innen und Pädagog:innen MINT-Angebote direkt in ihrer Thüringer Region, wie Kinder forschen, Jugend forscht Thüringen, Schülerforschungszentren Thüringen, MINT-freundliche Schule, Digitale Schule, Schule MIT Wissenschaft Thüringen, Jugend-Unternehmenswerkstätten und MINT-Regionen. Die Umsetzung von MINT Thüringen erfolgt in enger Kooperation mit Thüringer Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und weiteren Akteuren in den MINT-Regionen. Diese vielfältige Partnerschaft ermöglicht es, innovative Ansätze zu entwickeln und die MINT-Bildung gemeinsam voranzutreiben. MINT Thüringen steht unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie des Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport und wird durch die Ministerien finanziell unterstützt.
https://mintthueringen.de/
Zertifizierungen zu Häusern, in denen Kinder forschen
- Zertifizierung
- Kita „BUNTE WELT“, Kahla
- Kita „Regenbogen“, Mohlsdorf-Teichwolframsdorf
2. Zertifizierung
- Kita „Spielhaus“ Ballhausen, Ballhausen
- Kita „Zwötzener Spatzennest“, Gera
3. Zertifizierung
- Kita “ Haus der kleinen Zwerge“ Mupperg, Föritztal
- Evang. Kita „St. Andreas“, Kammerforst
- Kita „Kinderland“, Vacha
- Kita „Marbacher Lausbuben“, Erfurt
4. Zertifizierung
- Tälerschule Ottendorf, Ottendorf
- Integrative Kita „Kastanienhof“, Schmölln
6. Zertifizierung
- Kita „Am Igelsgraben“, Kirchheilingen
7. Zertifizierung
- Kita „Glühwürmchen“, Erfurt
- Integrative Kita Sonnenschein, Zeulenroda-Triebes
8. Zertifizierung
- Kita „Wirbelwind“, Döllstädt
Jugend forscht Würdigung
Projektbetreuer:innen:
- Johannes Süpke, Staatliches Gymnasium „Albert Schweitzer“, Erfurt
- Katharina Linnemeyer, Rustenfelde
- Matthias Ring, Ernst-Abbe-Gymnasium Jena, Jena
- Jens-Uwe Gerbig; Henfling-Gymnasium Meiningen, Meiningen
- Juliane Seidler, Staatliches Gymnasium „Ernst Abbe“ Eisenach, Eisenach
- Jörg Kleinsteuber, Elisabeth-Gymnasium Eisenach, Eisenach
Juror:innen
- Frank Thiemicke, Karlsruhe
- Prof. Dr. Uta Breuer, Hochschule Nordhausen, Nordhausen
- Hendrik Merkel, Carl Zeiss Jena AG, Jena
- Markus Kny, Hochschule Schmalkalden, Schmalkalden
- Alexander Kuppe, Docter Optics SE, Neustadt an der Orla
- Dr. Lukas Lanza, TU Ilmenau, Ilmenau
- Conrad Linzner, Schmölln
- Dr. Stephan Arndt, Botanischer Garten, Jena
- Dr. Kathi Carl, Aeropharm GmbH/ Sandoz Rudolstadt, Rudolstadt
Forschungspat:innen
- Christoph Gommel
- Greta Diederich
Auszeichnungen MINT-freundliche Schule und Digitale Schule 2024
MINT-freundliche Schule
- Staatliches Angergymnasium Jena, Jena
- Ernst-Abbe-Gymnasium Jena, Jena
- Evangelische Grundschule, Erfurt
- Staatliches Gymnasium „Albert Schweitzer“, Erfurt
- Ulf-Merbold-Gymnasium, Greiz
- Lobdeburgschule Jena, Staatliche Gemeinschaftsschule, Jena
- Carl-Zeiss-Gymnasium, Jena
- Käthe- Kollwitz-Gymnasium, Lengenfeld unterm Stein
- Gymnasium Fridericianum, Rudolstadt
- Staatliche Berufsbildende Schule, Sonneberg
- Grundschule Weimar-Schöndorf, Weimar
- Staatliches Gymnasium „Johann Wolfgang v. Goethe“, Weimar
- Staatliches Gymnasium „Friedrich Schiller“, Zeulenroda Triebes
Digitale Schule
- Staatliches Gymnasium „Otto Schott“; Jena
- Staatliche Grundschule „Geschwister Scholl“ Sonneberg, Sonneberg
- Staatliches Gymnasium „Johann Wolfgang v. Goethe“, Weimar
Informationen zu den Signets
In den letzten Jahren haben Schulen sich stärker für die Chancen der digitalen Bildung geöffnet. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Veränderung vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Nationale Initiative »MINT Zukunft schaffen!« die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet soll das Engagement der Schulleitungen und Lehrkräfte gewürdigt und bestärkt werden, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen.
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) haben für die Schulentwicklung an Bedeutung gewonnen. Die heute ausgezeichneten »MINT-freundlichen Schulen« zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – z. B. zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht in den Schulalltag einzubinden. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Nationalen Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.
Den Digitalen Schulen wurde es durch einen Kriterienkatalog ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:
1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. Regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung.
Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und wurden von Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der u.g. Verbände entworfen. Die Ehrung als „Digitale Schule“ ist dabei wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig.
Einen Überblick über die Standorte unserer ausgezeichneten Schulen finden Sie auf unserer Website in einer neu gestalteten virtuellen Landkarte (“Schulen in aller Welt”). Diese wird von unserem Partner ESRI Inc. bereitgestellt, der bereits das Robert-Koch-Institut und die Johns Hopkins Universität bei der Kartenerstellung im Zuge der COVID-19-Forschung unterstützt. Ein besonderer Dank gilt hier unserem breiten Netzwerk an ehrenamtlichen MINT-Botschafterinnen und Botschaftern, die die Erstellung der Landkarte aktiv unterstützen.
Zertifizierung von Jugend-Unternehmenswerkstätten
- dotSource SE, Jena
- Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH, Breitungen
- Dach + Holzbau Römhild GmbH, Römhild
- WAGO GmbH & Co. KG, Sondershausen
- AUMA-TEC Ausbau-, Umwelt- und Anlagen-Technik GmbH, Suhl
- Gelenkwellenwerk Stadtilm GmbH, Stadtilm
Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen!«:
Die Nationale Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ hat den Schwerpunkt, Schülerinnen und Schüler für MINT zu begeistern und Schulen im Bereich MINT zu motivieren, fördern und auszuzeichnen. Hierzu nehmen wir insbesondere die MINT-Profile von Schulen im Allgemeinen sowie des Informatik- bzw. Digitalisierungsprofils im Besonderen durch die Programme „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ in den Blick. Die weiteren Ziele der Nationalen Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ sind die Erhöhung der Zahl der Studienanfänger in MINT-Studiengängen an den Hochschulen in Deutschland und dabei insbesondere die Erhöhung des Frauenanteils, die Sicherung und Steigerung der Qualität der Absolventen von MINT-Studiengängen und -Ausbildungsberufen.
