Fynn Mazurkiew engagiert sich als MINT-Botschafter für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Jury-Mitglied beim Bewertungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Fynn ist Gründer und Vorstandsvorsitzender von IT4Kids und erzählt uns im Interview mehr über die Motivation, sich ehrenamtlich bei uns einzubringen. Engagieren Sie sich auch für mehr MINT in Deutschland? Machen Sie mit und werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks als MINT-Botschafter*in.

Fynn, warum engagieren Sie sich als MINT-Botschafter?


Für mich ist ehrenamtliches Engagement ein Grundpfeiler für gesellschaftliche Entwicklung. Es wird immer wieder Situationen geben, in denen es einem so gut geht, dass man die Chance hat Anderen zu helfen. Diese Chance ergreife ich mit meiner Arbeit als MINT-Botschafter. Gleichzeitig ist es für effektives Engagement wichtig sich in bestehende Strukturen einzubringen, anstatt das Rad neu zu erfinden. Daher ist die Arbeit innerhalb einer Organisation wie MINT Zukunft schaffen unabdingbar. Zu guter Letzt vertrete ich mit MINT Zukunft schaffen genau die Werte und das Bild der Zukunft, in der ich leben möchte. Das sind drei gute Argumente für das Engagement als MINT-Botschafter.

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?

Angst nehmen, Mut geben – und das noch bevor Stereotype, die MitschülerInnen oder das Umfeld es einem vorschreiben kann. Einem Kind steht die ganze Welt offen, wenn wir ihm die Werkzeug, das Wissen und das Vertrauen schenken. Das sehe ich jeden Tag in meiner Arbeit bei IT4Kids. Ich nennen es liebevoll den „Ja, ich kann das auch“-Moment. Wenn man einen solchen Moment im richtigen Alter erzeugt, dann bleibt der Mut und mit etwas Glück entwickelt sich eine große Leidenschaft. So war es damals bei mir.

Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?


Ich stehe für das „I“ in MINT, die Informatik. Ich selber hatte das große Glück schon mit 12 Jahren Programmieren zu lernen und dadurch standen mir schon in der Schulzeit alle Türen offen. Dabei geht es bei der Informatik ja auch nicht darum, dass alle Programmieren lernen. Für mich ist die Informatik ein Werkzeug, um die Welt um mich herum zu beschreiben und zu gestalten. Genau das zeigen wir den Lehrkräften mit unserer Lernsoftware für informatische Bildung bei IT4Kids, damit jede Lehrkraft ohne Vorerfahrung das „I“ von MINT in die Tat umsetzen kann.

Lieber Fynn, vielen Dank für das schöne Gespräch.

Engagieren Sie sich bereits für mehr MINT in Deutschland?

Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.

Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.

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