Berlin. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ lädt Schulen in ganz Deutschland ein, das Jahr 2026 für eine fundierte qualitative Standortbestimmung zu nutzen. Ab sofort und bis zum 31. Mai 2026 ist das Bewerbungsportal für die deutschlandweit anerkannten Siegel „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ geöffnet. Lehrkräfte finden die FAQ zum Prozess hier.

Mehr als eine Auszeichnung: Ein Instrument zur Schulentwicklung

In einer Zeit, in der sich die Bildungslandschaft rasant transformiert, dienen die Siegel nicht nur als Anerkennung für Geleistetes, sondern vor allem als strategisches Werkzeug. Die Teilnahme ermöglicht es Schulen aller Schulformen (von der Grundschule bis zum Berufskolleg), ihre eigenen Strukturen kritisch zu prüfen:

  • Selbstreflexion: Wo stehen wir in der Vermittlung zukunftskritischer Kompetenzen?
  • Qualitätssicherung: Erfüllen unsere Konzepte die aktuellen Anforderungen an moderne, digitale Didaktik?
  • Profilschärfung: Wie können wir unser MINT-Profil nutzen, um Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine hochtechnologisierte Welt vorzubereiten?

KMK beschließt: ‚MINT-freundliche Schule‘ und ‚Digitale Schule‘ besonders empfehlenswert

In der am 14.06.2024 beschlossenen Neufassung der MINT-Empfehlung der Kultusministerkonferenz KMK wird die Bedeutung von „MINT-freundlichen Schulen“ an mehreren Stellen hervorgehoben. MINT-freundliche Schulen spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung von MINT-Kompetenzen und werden als Modellbeispiele genannt. Die Zertifizierung als „MINT-freundliche Schule“ der Initiative “MINT Zukunft schaffen!” soll Schulen ermutigen, sich verstärkt im Bereich der MINT-Bildung zu engagieren und entsprechende Programme zu entwickeln und umzusetzen. Besonders betont wird in der KMK-Empfehlung auch die Bedeutung der Informatik sowie die Verknüpfung von MINT-Bildung mit Themen der Digitalisierung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Einreichung für alle Schulformen

Egal ob Grundschule, Realschule, Gymnasium oder berufsbildende Schule – der Bewerbungsprozess fungiert als geführte Analyse des Ist-Zustandes. Er zeigt auf, wo innovative Lehrmethoden bereits Früchte tragen und wo noch Potenziale für die pädagogische Weiterentwicklung liegen.

„Die Ehrungen sind kein Selbstzweck, sondern ein Zeichen für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Sie helfen Schulen dabei, ihren individuellen Weg in MINT und Digitalisierung messbar und sichtbar zu machen.“, so Benjamin Gesing, Geschäftsführer der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Schule zukunftsfest aufzustellen und das Engagement Ihres Kollegiums durch eine externe, fachliche Validierung zu stärken.


MINT-freundliche Schulen legen einen besonderen Fokus auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Schülerinnen und Schülern sollen neugierig auf MINT-Themen werden und ihre Talente entsprechend entwickeln. Um das zu unterstützen, ehren Mitglieder, Kuratoren und Förderer der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ diejenigen Schulen, die bei der MINT-Bildung herausragen. Die Ehrung von Schulen mit MINT-Schwerpunkt ist ein wichtiger Baustein, um die MINT-Bildung in Deutschland quantitativ und qualitativ auszubauen. Zu den Mitgliedern der Initiative gehören Stiftungen, Unternehmen, Vereine, Verbände und Initiativen.

DIE EHRUNG STEHT UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT DER KULTUSMINISTERKONFERENZ (KMK).

Die Auszeichnung Digitale Schulen geht noch einen Schritt weiter und fordert eine umfassende Digitalisierung des Unterrichts. Mit digitalen Werkzeuge sollen Schülerinnen und Schüler effizienter lernen. Sie werden damit optimal auf das Leben in einer umfassend digitalisierten Welt vorbereitet. Für “MINT Zukunft schaffen!” haben Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft einen Kriterienkatalog als Leitfaden für die „Digitale Schule“ entwickelt. Neben einen umfassenden Nachweis der Digitalisierung unterstützt das Signet „Digitale Schule“ auch die Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern.

Warum ist das wichtig?

  • Qualitätssiegel: Die Siegel “MINT-freundliche Schule” und “Digitale Schule” zeichnen  exzellente Bildungsqualität aus und tragen dazu bei, das Ansehen der Schulen zu stärken.
  • Förderung des MINT-Nachwuchses: Durch die Förderung von MINT-Fächern und digitalen Kompetenzen leisten die ausgezeichneten Schulen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Deutschland.
  • Innovation im Bildungsbereich: Die Schulen sind Vorreiter bei der Entwicklung neuer Lehr- und Lernformen und inspirieren somit andere Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter:

Kontakt für Schulen:

Helena Leopold
Leiterin Jugendprogramme
MINT Zukunft e. V.
c/o Factory Works GmbH
Rheinsberger Str. 76/77
10115 Berlin
E-Mail: helena.leopold@mintzukunftschaffen.de

Pressekontakt:

Benjamin Gesing
Geschäftsführer
MINT Zukunft e. V.
c/o Factory Works GmbH
Rheinsberger Str. 76/77
10115 Berlin
E-Mail: benjamin.gesing@mintzukunftschaffen.de

Pressebilder Download

Rechteckig

Drei Mädchen und ein Junge arbeiten an einem Tisch mit Robotern und anderen Materialien, während sie den Laptop benutzen. Das Mädchen in Rot zeigt Freude und hat ihre Fäuste erhoben. Im Hintergrund ist ein weiteres Mädchen, das sich begeistert zeigt. Oben sind Informationen zur Bewerbung als 'MINT-freundliche Schule' und 'Digitale Schule' zu sehen.

Quadratisch

Drei Kinder arbeiten gemeinsam an einem technischen Projekt, umgeben von Unterrichtsmaterialien. Ein Text informiert über die Bewerbung für MINT-freundliche Schulen bis zum 31. Mai.

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