Das 35. Erfinderlabor des Zentrums für Chemie (ZFC) und der Philips-Universität Marburg ist erfolgreich ins Finale gegangen.
Am 17. Mai präsentierten 16 Ausnahmetalente aus 16 hessischen Schulen ihre Forschungsergebnisse rund ums Thema Energiewende in einer virtuellen Abschlussveranstaltung jungen Menschen in der Berufsorientierungsphase sowie Vertretern aus Forschung, Wirtschaft und Politik. Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen, lobte die „hervorragenden Leistungen“ der Teilnehmenden und bezeichnete die im Erfinderlabor behandelten Inhalte als „unmittelbar relevant für die wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Landes“. Die Teilnehmenden wurden aus 126 Schülerinnen und 111 Schülern aus 99 hessischen Schulen, der Deutschen Schule Seoul International und der Deutschen Botschaftsschule New Delhi ausgewählt.

In einem Grußwort zollte Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen, den acht Schülerinnen und acht Schülern „Dank, Respekt und allergrößte Anerkennung“. Für Fortschritte müsse man neue Wege gehen, so Schwarz, und dafür brauche es Mut und Durchhaltevermögen. Beides hätten die Teilnehmenden bravourös unter Beweis gestellt. In seinem Ministerium ist die Förderung von Fachkräften in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik von elementarer Bedeutung: „Wir wissen sehr genau, dass wir in einem rohstoffarmen Land leben. Unser Potenzial sind kluge, gut ausgebildete Köpfe. Und Sie sind Paradebeispiele dafür“, richtete der Minister sein Wort direkt an die Schülerinnen und Schüler. „Sie sind die Grundlage dafür, dass wir die Zukunftschancen unseres Landes wahren.“

Durch direktes Feedback im Anschluss an die Präsentationen konnten die Teilnehmenden wertvolle Tipps mit in ihr künftiges Berufsleben nehmen. So betonte Gregor Disson, Geschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie Hessen (VCI), dass man an einem Strang ziehen müsse, um erfolgreich zu sein.

Wie innovativ es im MINT-Bereich zugeht, verdeutlichten nicht nur die Präsentationen der Schülerinnen und Schüler, sondern auch das seit drei Jahren bestehende ZFC-Format „Frag die MINTIES“, das Dr. Thomas Schneidermeier vorstellte:

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