Ausnahmetalente hessischer Schulen forschen an der Philipps-Universität Marburg an Zukunftstechnologien zur Energiewende.
Eine Woche lang gehen acht Schülerinnen und acht Schüler mit Spitzen-Zeugnissen ins Labor statt in die Schule. Vom 12. bis 17. Mai beschäftigen sie sich mit Lösungen zur Energiewende. Ihre Ergebnisse präsentieren sie verständlich aufbereitet in einer live übertragenen Abschlusspräsentation, bei der u.a. Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen, ein Grußwort sprechen wird. Das Erfinderlabor begleitende Pressegespräche finden am 15. Mai in Marburg im Labor statt.
In dem vom Zentrum für Chemie e.V. (ZFC) in Kooperation mit der Philipps-Universität Marburg, dem Unternehmen Elkamet Kunststofftechnik GmbH und weiteren Partnern organisierten 35. Erfinderlabor arbeiten die 16 Oberstufenschülerinnen und -schüler eigenständig in Teams auf hohem wissenschaftlichem Niveau an anspruchsvollen Fragestellungen rund um erneuerbare Energien und Wasserstoff. Dabei geht es zum Beispiel um neuartige 2D-Materialien zur Energiewandlung, die Nanowelt moderner Energiespeicher und Farbstoffsolarzellen – für erfolgreichen Klimaschutz und eine Wende weg von fossilen Energieträgern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich im Auswahlprozess des ZFC gegen 126 Bewerberinnen und 111 Bewerber mit hervorragenden schulischen Leistungen aus 99 hessischen Schulen, der Deutschen Schule Seoul International und der Deutschen Botschaftsschule New Delhi durchgesetzt.
Authentische berufliche Orientierung „Im Dialog mit Wissenschaft und Wirtschaft ermöglicht das Erfinderlabor den jungen Frauen und Männern eine authentische berufliche Orientierung“, sagt Dr. Thomas Schneidermeier, Vorstand vom ZFC. Sie erhalten Antworten auf Fragen wie: Wie arbeitet man an einer Universität? Oder: Wie gelangen Laborergebnisse in die industrielle Anwendung?
Indem sie sich mit lebensnahen, zukunftsweisenden Fragestellungen beschäftigen, erfahren die Schülerinnen und Schüler hautnah, wie sie durch eine berufliche Laufbahn in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik die Zukunft der Gesellschaft und die des Planeten aktiv mitgestalten können. „MINT-Fachkräfte sind eine wichtige Stütze für die Wirtschaft in Deutschland – und sie sind unverzichtbar für eine erfolgreiche Energiewende“, so Schneidermeier.
Den Auftakt des einwöchigen Erfinderlabors bildet ein Besuch beim Technologieunternehmen Elkamet, inklusive Werksführung, Vorträgen zu Nachhaltigkeitsstrategien und Informationen zu beruflichen Perspektiven im Unternehmen. In den darauffolgenden Tagen begeben sich die Schülerinnen und Schüler zum Forschen an die Philipps-Universität Marburg: In kleinen Teams bearbeiten sie selbst gestellte oder vorgegebene Aufgaben experimentell. Die Betreuung übernehmen wissenschaftliche Mitarbeitende aus den Fachbereichen Chemie und Physik.

Am Donnerstag, 16. Mai von 14 bis 15 Uhr, haben Pressevertreterinnen und -vertreter die Möglichkeit, mit den Ausnahmetalenten während der Labortätigkeit an der Philipps-Universität Marburg ins Gespräch zu kommen.
Anmeldung: bis zum 15. Mai bei magdalena.schmitt@z-f-c.de oder Tel. 0151 23674126

Abschlussveranstaltung am 17. Mai
Das Finale des 35. Erfinderlabors des ZFC bildet die virtuelle Abschlussveranstaltung am Freitag, 17. Mai von 10:30 bis 13:05 Uhr, wo u.a. Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen, ein Grußwort sprechen wird. Verständlich und kreativ aufbereitet, stellen die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse ihrer Experimente in einem Live-Stream Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Angehörigen und weiteren interessierten Gästen allgemeinverständlich vor. Ausdrücklich eingeladen sind Schülerinnen und Schüler, die die Fächer Chemie oder Physik im Leistungs- oder Grundkurs belegen und sich in der beruflichen Orientierungsphase befinden.
Anmeldung: bis zum 16. Mai bei magdalena.schmitt@z-f-c.de oder Tel. 0151 23674126

Teil der Initiative „Schule 3.0“
Die Erfinderlabore sind Teil der ZFC-Initiative „Schule 3.0 – MINT for Future“, unterstützt u.a. von der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen). Ziel der Initiative ist es, Zukunftstechnologien z.B. zur Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Energiewende und Arzneimittelentwicklung in den Regelunterricht an Schulen zu integrieren. Die Initiative „Schule 3.0“ soll junge Menschen außerdem dazu befähigen, gezielt verbreitete Fake News im Netz mit MINT- Wissen zu erkennen.

Weitere Informationen: www.z-f-c.de

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