Am Montagabend, 23. Juni 2025 wurden 16 MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter von der Nationalen Initiative “MINT Zukunft schaffen!” von Benjamin Gesing, Geschäftsführer „MINT Zukunft schaffen!“ für ihr MINT-Engagement ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt herausragende Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement und ihre Leidenschaft für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) besonders verdient gemacht haben. Die Ehrung fand in der Berlin Cosmopolitan School statt.

Gruppe von Personen, die bei der Berlin Cosmopolitan School stehen, halten Urkunden der MINT-Initiative und winken zur Kamera.

Alle Fotos der Veranstaltung zur freien Verfügung bei Angabe (c) MINT Zukunft finden Sie hier.


Es wurden folgende Personen für ihr herausragendes Engagement als MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter ausgezeichnet:

Gisela Bewernick ist IT-Change-Managerin bei der Autobahn GmbH und versteht sich als Brückenbauerin zwischen Menschen und Organisationen. Ihr Ziel ist es, Netzwerke aufzubauen und Akteure zusammenzuführen, damit sie voneinander profitieren. Mit ihrem Engagement möchte sie Schülerinnen und Schüler für MINT-Berufe begeistern und Unternehmen, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, mit potenziellen Nachwuchskräften vernetzen.

Pauline Friederike Diebenbusch engagiert sich mit großer Leidenschaft in der Wissenschaftskommunikation. Ehrenamtlich tätig im Deutschen Museum, vermittelt sie jungen Menschen die Faszination für MINT-Themen und macht naturwissenschaftliche und technische Inhalte anschaulich und greifbar. Darüber hinaus setzt sie sich in ihrer Rolle bei Pininfarina für die Förderung von Frauen in der Automobilbranche ein. Als Teil  der Initiative „More Perspectives – Inspiring Women for the Automotive Industry“ unterstützt sie den Austausch von Frauen in der Branche und inspiriert junge Mädchen, die vielfältigen Perspektiven und Möglichkeiten technischer Berufe für sich zu entdecken.

Dr. Christian Eisenhut arbeitet bei der PHYWE Systeme GmbH & Co. KG, einem führenden Anbieter von Lehr- und Experimentiersystemen für die naturwissenschaftliche Bildung. Er unterstützt Schulen und Hochschulen mit modernen Experimentierlösungen und setzt sich dafür ein, praxisnahen naturwissenschaftlichen Unterricht weiterzuentwickeln.

Robert Fröhlich ist Fachverantwortlicher für Chemie und engagiert sich für die Weiterentwicklung des Chemieunterrichts. Mit seinem Einsatz unterstützt er Maßnahmen, die das Interesse von Schülerinnen und Schülern an naturwissenschaftlichen Fächern fördern und vertiefen.

Hans-Jörg Gerdes ist Chemie-Ingenieur und engagiert sich seit vielen Jahren leidenschaftlich für Bildungsgerechtigkeit und MINT-Förderung. Als aktives Mitglied von Arbeiterkind.de unterstützt er junge Menschen aus nicht-akademischen Familien auf ihrem Bildungsweg. Zudem wirkt er als MINT-Berater für Schulen insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und als Jurymitglied bei der Initiative MINT Zukunft schaffen, wo er sein Fachwissen und seine Erfahrung einbringt.

Dr. Nataliya Karl ist Projektleiterin an der Berlin Cosmopolitan School und schon seit fast zehn Jahren das organisatorische Herzstück,das die Arbeit des internationalen BCS MINT-Teams nach außen trägt. Ihr Ding ist zu zeigen, dass MINT nicht nur aus Zahlen und Formeln besteht, sondern ein lebendiger und wichtiger Teil von ganzheitlicher Bildung ist. Mit viel Leidenschaft schafft Verbindungen zwischen MINT und anderen Bereichen der Schule.

Kathrin Röschel ist als Schulleiterin an der Berlin Cosmopolitan School tätig und setzt sich mit großem Engagement für die Integration von MINT-Themen und eine Digitale Schule im Sinne eines Gesamtkonzeptes ein. Sie fördert interdisziplinäre Projekte und unterstützt innovative Ansätze, um Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Frau Röschel war vor ihrer jetzigen Tätigkeit in Berlin Schulleiterin an der German International School in Silicon Valley.

Jan Martin ist MINT-Beauftragter am Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik Berlin (OSZ IMT). Er koordiniert schulische Maßnahmen zur Stärkung der MINT-Bildung und setzt sich dafür ein, Schülerinnen und Schüler für technische und medizintechnische Berufe zu begeistern.

Dr. Andreas Ogrinz ist Geschäftsführer beim Bundesarbeitgeberverband Chemie e. V. und engagiert sich für die Förderung des MINT-Nachwuchses in Deutschland. Er unterstützt Bildungsinitiativen, die jungen Menschen die Bedeutung der Chemie und verwandter MINT-Disziplinen näherbringen und sie für eine berufliche Zukunft in diesen Bereichen gewinnen wollen.

Prof. Dr. Markus Peschel ist Universitätsprofessor an der Universität des Saarlandes und engagiert sich in Lehre und Forschung in der Didaktik des Sachunterrichts mit dem Schwerpunkt in Naturwissenschaften. Er ist mit verschiedenen Initiativen zur Förderung des MINT-Nachwuchses verbunden, etwa durch Schülerlabore und Lernwerkstätten sowie mit Projekten wie SaarMINT oder der Kinderuni Saa, die darauf abzielen, junge Menschen für naturwissenschaftliche Themen zu begeistern und ihre Kompetenzen zu stärken.

Dr. Reinhard Pittschellis leitet als Head of New Ventures bei Festo Didactic SE innovative Bildungsprojekte im technischen Bereich. Er entwickelt neue Lernmethoden und Technologien, um die technische Bildung weltweit praxisnah und zukunftsorientiert zu gestalten.

Katja Rasch ist bei der Deutschen Bahn AG tätig und hat seinerzeit am Aufbau der Initiative mitgewirkt und setzt sich bis heute entlang der Bildungskette für die Förderung von MINT-Themen ein. Ihr Schwerpunkt liegt im Rahmen ihrer aktuellen Tätigkeit in den Ingenieursfächern, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen in Bayern, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie in übergreifenden Netzwerken für den MINT-Nachwuchs.

Christoph Schellenberger ist neuer Geschäftsführer des Landesverbandes Sächsischer Jugendbildungswerke (LJBW). Das LJBW ist einer der größten MINT-Motoren in Sachsen und prägt die Bildungslandschaft durch zahlreiche Projekte. Dazu gehören Robotik-Wettbewerbe, internationale MINT-basierte Begegnungsarbeit, die Unterstützung von MINT-Schulen sowie die Förderung von MINT in Bildungseinrichtungen.

Prof. Dr. med. Franziska Thieken ist Ärztin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, und Professorin an der Technischen Hochschule Mittelhessen im Fachbereich Gesundheit. Sie engagiert sich dafür, Themen aus dem Gesundheitswesen mit MINT-Disziplinen zu verbinden,Studierende und junge Menschen frühzeitig für Zukunftsthemen zu begeistern, kritisches Denken zu fördern und Vielfalt in der Gesundheits- und Technikwelt zu stärken. Ob im Hörsaal, am Patientenbett oder auf öffentlichen Veranstaltungen – sie macht MINT erlebbar und zeigt, wie spannend und relevant Innovation im Gesundheitswesen sein kann.

Sabine Wischnack ist MINT-Koordinatorin an der Wolfgang-Borchert-Schule Spandau in Berlin. Sie ist verantwortlich für die MINT-Strategie der Schule und realisiert zahlreiche Projekte, um Schülerinnen und Schüler für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und gezielt zu fördern.

Matthias Ziegfeld ist Schulleiter der Herman-Nohl-Schule (Grundschule) Berlin und setzt sich dafür ein, bereits Grundschulkinder mit naturwissenschaftlichen und medienpädagogischen Themen in Berührung zu bringen. Unter seiner Leitung wird die Medienpädagogik und IT-Lernen bereits im Grundschulalter curricular verankert und in AGs und Wettbewerben motivierend gefördert. forschendes Lernen und praktische MINT-Projekte werden aktiv gefördert.

MINT-Botschafterinnen und Botschafter sind ehrenamtliche Personen aus Unternehmen, Stiftungen, Schulen und Verbänden, die sich aktiv und engagiert für die Förderung der MINT-Bildung in Deutschland einsetzen. Als Vorbilder und Multiplikatoren sollen sie insbesondere junge Menschen für MINT-Themen begeistern und ihnen aufzeigen, welche Karrieremöglichkeiten es in diesem Bereich gibt. MINT-Botschafter halten Vorträge in Schulen, bieten Praktika und Workshops an oder begleiten Schülerinnen und Schüler bei MINT-Projekten. Ziel ist es, das Interesse und die Begeisterung für MINT-Fächer und -Berufe zu fördern und so langfristig den Fachkräftemangel in diesem Bereich zu bekämpfen. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ koordiniert und unterstützt die Arbeit der MINT-Botschafter*innen und bietet ihnen ein Netzwerk zum Austausch und zur Weiterbildung. Hier können Sie sich registrieren.

Die MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter zeichnen sich durch folgende Punkte besonders aus:

1. Engagement und Leidenschaft für MINT-Fächer:
Die Ausgezeichneten zeigen eine nachgewiesene Leidenschaft für die MINT-Fächer und setzen sich aktiv für die Förderung dieser Disziplinen ein.

2. Nachhaltige und positive Einflüsse:
Durch ihre Aktivitäten und Projekte haben die Geehrten einen nachhaltigen und positiven Einfluss auf die Gemeinschaft, insbesondere in der Förderung von MINT-Bildung und -Interesse bei jungen Menschen.

3. Innovative Ansätze:
Die Preisträger wenden innovative Methoden und Ansätze zur Förderung von MINT-Fächern an und entwickeln kreative Lösungen für Herausforderungen im Bereich der MINT-Bildung.

4. Vorbildfunktion und Inspiration:
Als Vorbilder inspirieren die Ausgezeichneten andere Menschen, sich für MINT-Fächer zu begeistern und sich in diesen Bereichen weiterzubilden.

5. Teamarbeit und Zusammenarbeit:
Die Geehrten zeigen eine starke Fähigkeit zur Teamarbeit und Zusammenarbeit, sei es durch die Arbeit in Projekten, die Koordination von Initiativen oder die Kooperation mit anderen Organisationen und Institutionen zur Förderung von MINT-Fächern.

Die Auszeichnung als MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter ist eine Anerkennung für das herausragende Engagement dieser Personen und soll sie in ihrem weiteren Wirken bestärken.

„MINT Zukunft schaffen!“ ist eine Community von Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und Initiativen und setzt sich für die Stärkung der MINT-Bildung ein. Ziel ist es, mehr junge Menschen für MINT zu begeistern und die Kompetenzen in der Gesellschaft zu fördern. Die Initiative vergibt die Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Im Jahr 2025 tragen rund 3.000 Schulen in Deutschland ein Signet. Die „MINT-freundlichen Schulen“ stehen unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). „MINT Zukunft schaffen!“ ist Co-Gründer und Mitglied des Nationalen MINT-Forums. Weiter veröffentlicht die Initiative monatliche Daten zur MINT-Lücke, ein halbjährliches MINT-Reporting (MINT-Meter), vergibt Stipendien, MINT-Awards für Studierende und den Studentenpreis „MINT Minded-Company“ für Unternehmen.

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