Am Dienstagabend, dem 5. November 2024 wurden 10 MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter vom Ehrenvorsitzenden Thomas Sattelberger, parlamentarischer Staatssekretär a.D. und dem Geschäftsführer der Nationalen Initiative “MINT Zukunft schaffen!”, Benjamin Gesing, für ihr MINT-Engagement ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt herausragende Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement und ihre Leidenschaft für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) besonders verdient gemacht haben. Die Ehrung in den Räumen unseres Fördermitglieds Junge Tüftler*innen selbst fand am Vorabend der Vorstellung des MINT Herbstreports statt.

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Es wurden folgende Personen für ihr herausragendes Engagement als MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter ausgezeichnet:
- Torsten Blum (Deutsche Telekom AG, Jurymitglied bei „MINT Zukunft schaffen“):
- Torsten Blum ist bei der Deutschen Telekom AG tätig und engagiert sich als Jurymitglied bei der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. In dieser Funktion unterstützt er die Förderung von MINT-Bildung und setzt sich für die Begeisterung junger Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ein.
- Klaus-Jürgen Buß (Gründer von Calliope):
- Klaus-Jürgen Buß ist Mitbegründer der Calliope gGmbH, die den Calliope mini entwickelt hat – einen Einplatinencomputer für Bildungszwecke, der in deutschen Grundschulen eingesetzt wird, um Schülern ab der dritten Klasse einen spielerischen Einstieg in das Programmieren zu ermöglichen.
- Maximilian Dietz (Nachwuchsarbeit im Verband Beratender Ingenieure):
- Maximilian Dietz engagiert sich im Verband Beratender Ingenieure (VBI) in der Nachwuchsarbeit. Er fördert junge Talente im Ingenieurwesen und setzt sich für die Gewinnung und Ausbildung des Ingenieurnachwuchses ein.
- Dr. Julia Kleeberger (Gründerin von mycelia und Junge Tüftler):
- Dr. Julia Kleeberger ist Gründerin von „Junge Tüftler“, einer Initiative, die Kindern und Jugendlichen kreative Zugänge zu digitalen Technologien bietet. Mit „mycelia“ entwickelt sie Bildungsformate, die digitale Kompetenzen und Nachhaltigkeit verbinden.
- Jan Rossa (Gründer des Schülerwettbewerbs „Chemie – die stimmt“):
- Jan Rossa initiierte den Schülerwettbewerb „Chemie – die stimmt“, der talentierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 für Chemie begeistert und fördert. Der Wettbewerb bietet eine Plattform für junge Chemiebegeisterte, ihr Wissen zu vertiefen und sich mit Gleichgesinnten zu messen.
- Nicole Schelter (Projekt PINK MINT):
- Nicole Schelter leitet das Projekt „PINK MINT“, das darauf abzielt, Mädchen und junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern. Durch Workshops, Mentoring-Programme und Veranstaltungen werden weibliche Nachwuchskräfte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gefördert.
- Sylvia Schöne (MINT- und Digital-Projekte beim Landesjugendbildungswerk Sachsen LJBW):
- Sylvia Schöne ist beim Landesjugendbildungswerk Sachsen (LJBW) für MINT- und Digital-Projekte verantwortlich. Sie entwickelt und leitet Bildungsangebote, die Kindern und Jugendlichen digitale Kompetenzen vermitteln und das Interesse an MINT-Themen wecken.
- Frank Schweikert (Deutsche Meeresstiftung):
- Frank Schweikert ist Gründer der Deutschen Meeresstiftung, die sich für den Schutz der Meere und die Förderung der Meereswissenschaften einsetzt. Durch Bildungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit sensibilisiert er die Gesellschaft für marine Themen und fördert das Interesse an meeresbezogenen MINT-Fächern.
- Johanna Sorsakivi (Science on Stage):
- Johanna Sorsakivi ist bei „Science on Stage“ aktiv, einer Initiative, die Lehrkräfte im MINT-Bereich vernetzt und den Austausch von Unterrichtsideen fördert. Sie unterstützt die Organisation von Festivals und Workshops, bei denen innovative Lehrmethoden präsentiert und diskutiert werden.
- Prof. Dr. Steffen Warmbold (Leiter Nachwuchsarbeit im Verband Beratender Ingenieure):
- Prof. Dr. Steffen Warmbold leitet die Nachwuchsarbeit im Verband Beratender Ingenieure (VBI). Er entwickelt Strategien und Programme, um junge Menschen für den Ingenieurberuf zu begeistern und unterstützt die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte im technischen Bereich.
MINT-Botschafterinnen und Botschafter sind ehrenamtliche Personen aus Unternehmen, Stiftungen, Schulen und Verbänden, die sich aktiv und engagiert für die Förderung der MINT-Bildung in Deutschland einsetzen. Als Vorbilder und Multiplikatoren sollen sie insbesondere junge Menschen für MINT-Themen begeistern und ihnen aufzeigen, welche Karrieremöglichkeiten es in diesem Bereich gibt. MINT-Botschafter halten Vorträge in Schulen, bieten Praktika und Workshops an oder begleiten Schülerinnen und Schüler bei MINT-Projekten. Ziel ist es, das Interesse und die Begeisterung für MINT-Fächer und -Berufe zu fördern und so langfristig den Fachkräftemangel in diesem Bereich zu bekämpfen. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ koordiniert und unterstützt die Arbeit der MINT-Botschafter*innen und bietet ihnen ein Netzwerk zum Austausch und zur Weiterbildung.
Die MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter zeichnen sich durch folgende Punkte besonders aus:
1. Engagement und Leidenschaft für MINT-Fächer:
Die Ausgezeichneten zeigen eine nachgewiesene Leidenschaft für die MINT-Fächer und setzen sich aktiv für die Förderung dieser Disziplinen ein.
2. Nachhaltige und positive Einflüsse:
Durch ihre Aktivitäten und Projekte haben die Geehrten einen nachhaltigen und positiven Einfluss auf die Gemeinschaft, insbesondere in der Förderung von MINT-Bildung und -Interesse bei jungen Menschen.
3. Innovative Ansätze:
Die Preisträger wenden innovative Methoden und Ansätze zur Förderung von MINT-Fächern an und entwickeln kreative Lösungen für Herausforderungen im Bereich der MINT-Bildung.
4. Vorbildfunktion und Inspiration:
Als Vorbilder inspirieren die Ausgezeichneten andere Menschen, sich für MINT-Fächer zu begeistern und sich in diesen Bereichen weiterzubilden.
5. Teamarbeit und Zusammenarbeit:
Die Geehrten zeigen eine starke Fähigkeit zur Teamarbeit und Zusammenarbeit, sei es durch die Arbeit in Projekten, die Koordination von Initiativen oder die Kooperation mit anderen Organisationen und Institutionen zur Förderung von MINT-Fächern.
Die Auszeichnung als MINT-Botschafterinnen und MINT-Botschafter ist eine Anerkennung für das herausragende Engagement dieser Personen und soll sie in ihrem weiteren Wirken bestärken.
„MINT Zukunft schaffen!“ ist eine Community von Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und Initiativen und setzt sich für die Stärkung der MINT-Bildung ein. Ziel ist es, mehr junge Menschen für MINT zu begeistern und die Kompetenzen in der Gesellschaft zu fördern. Die Initiative vergibt die Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Im Jahr 2024 tragen rund 3.000 Schulen in Deutschland ein Signet. Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschirmt, während die „Digitalen Schulen“ unter der Schirmherrschaft von Bundesdigitalminister Dr. Volker Wissing stehen. „MINT Zukunft schaffen!“ ist Co-Gründer und Mitglied des Nationalen MINT-Forums. Weiter veröffentlicht die Initiative monatliche Daten zur MINT-Lücke, ein halbjährliches MINT-Reporting (MINT-Meter), vergibt Stipendien, MINT-Awards für Studierende und den Studentenpreis „MINT Minded-Company“ für Unternehmen. Die Initiative steht unter Schirmherrschaft des Bundeskanzlers.
Kontakt:
Benjamin Gesing, benjamin.gesing@mintzukunftschaffen.de
