Die Max-Eyth-Realschule Backnang trägt unser Signet “Digitale Schule” seit 2024. In der Kategorie “IM FOKUS” wollen wir Ihnen Schulen aus unserem Schulnetzwerk vorstellen, die sich für einen digitalen Unterricht und innovative Bildung engagieren.

Über die Max-Eyth-Realschule Backnang

Die Max-Eyth-Realschule Backnang ist eine Weiterführende Schule mit Sekundarstufe I mit sozialem Schwerpunkt, digitalem Schwerpunkt und MINT-Schwerpunkt.

Schulprogramm digital -Schule ist MEhR – Lernen in und für eine digitale Welt

“Die Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler wird durch die allgegenwärtige Digitalisierung und den ständigen Umgang mit digitalen Medien massiv geprägt und verändert. Um den Bildungsauftrag erfüllen zu können, der mit den digitalen Herausforderungen unserer Zeit einhergeht, müssen wir alles daran setzen, unsere Schülerinnen und Schüler mit digitalen Kompetenzen auszustatten. Wir wollen die jungen Menschen bestmöglich auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt vorbereiten. Als eine der ersten Schulen in Backnang haben wir unsere gesamte Schülerschaft mit iPads ausgestattet. Ab Klasse 5 verfügen unsere Schülerinnen und Schüler über ein digitales Endgerät, sie haben Zugriff auf den digitalen Stundenplan und organisieren ihre schulischen Aufgaben und Termine mit einem digitalen Schulplaner, der jährlich auf die digitalen Begebenheiten unserer Schule abgestimmt wird. Zum einen wollen wir die Chancen, die sich aus einer digitalen Infrastruktur ergeben, sinnhaft nutzen, zum anderen möchten wir unseren Teil dazu beitragen, unsere Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, kritische und selbstbestimmte Nutzerinnen und Nutzern digitaler Geräte zu werden. Junge Menschen benötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um sich reflektiert und kritisch in digitalen Welten bewegen zu können”, erzählt uns Michael Schmidt, zweiter Konrektor und Verantwortlicher für die Digitalisierung an der Max-Eyth-Realschule Backnang. “Von Anfang an haben wir die Technisierung unserer Schule vorangetrieben, um ein sinnvolles und sicheres Lernen mit und über digitale Medien zu ermöglichen. Wir möchten neue technische und methodische Möglichkeiten aufgreifen und in den Fachunterricht integrieren, jedoch kritische Aspekte der dynamischen Entwicklung im Blick haben. Wir möchten unseren Unterricht mithilfe digitaler Technologien anschaulicher und vielfältiger gestalten, um den Lernprozess unserer Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Zeitgleich ist es unser Bestreben, die Medienbildung und Medienerziehung zu einem Kernbereich unseres unterrichtlichen Handelns zu machen.”

MEhR als Unterricht – Ergänzungen des schulischen Angebotes

Neben dem auf vielfältige Weise digital gestützten Unterricht spielt im Ergänzungsbereich das digitale Lernen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ausgewählte Beispiele sollen hier genannt werden. Weitere sind in der Aufstellung weiter unten zu entnehmen:

  • 3D-Druck-Angebot im Rahmen des schulischen Ganztagesangebot (im Aufbau)
  • iPad-Crew – Support von Schüler*innen für Schüler & Lehrkräfte bei kleineren Schwierigkeiten mit digitalen Tools
  • Teilnahme an Informatikwettbewerben

Konzepte Informatische Bildung

Der Informatikunterricht an der Schule hat eine wichtige Funktion. Über den kompletten Verlauf der Schulzeit an der Realschule werden Schüler*innen alltagsnah und praxisorientiert in die Grundbegriffe der Informatik eingeführt. Die zentralen Elemente sind hierbei:

  • Basiskurs Medienbildung in Klassenstufe 5 (integratives Angebot, verbindlich an einzelne Fachlehrkräfte angekoppelt)
  • Informatikunterricht/ Grundlagen der Informatik in Klassenstufe 7 (Unterricht in halber Klassenstärke in entsprechenden Fachräumen durch ausgebildete Fachlehrkräfte)
  • Wahlfach Informatik von Klasse 8 bis Klasse 10 (Unterricht in halber Klassenstärke in entsprechenden Fachräumen durch ausgebildete Fachlehrkräfte)

Technische Ausstattung für einen zeitgemäßen Informatikunterricht:

  • Ausstattung aller Räumlichkeiten mit Präsentationstechnik
  • Alle Schüler*innen verfügen über ein schulisches Endgerät (iPad)
  • Ein Computerraum (18 Arbeitsplätze), sowie zwei schulische Notebook-Wägen (32 Geräte)

Unterricht durch qualifiziertes Personal

  • Ausgebildete Informatiklehrkräfte, die ab Klasse 7 den Informatikunterricht verantworten
  • Im Bereich Medienbildung und Medienerziehung Einsatz von Fachlehrkräften

Digitales Lernen – Eine Aufgabe für Schule als Ganzes
Durch den flächendeckenden Einsatz von schulischen Endgeräten werden digitale Tools in allen Fächern und Fachbereichen eingesetzt. Ausgewählte Beispiele umfassen:

  • Präsentationen erstellen und mediengestützt präsentieren (z.B. Kommunikationsprüfung Englisch & Französisch, praktische Prüfung im Wahlpflichtfach, GFS,…)
  • Einsatz von einer Vokabel-Lern-App im Englischunterricht, spezifisch auf das schulische Lehrwerk angepasst.
  • Verwendung eines digitalen Schulplaners, der nach den spezifischen Bedürfnissen der Schule gestaltet wurde/wird.
  • Kommunikation mit Lehrkräften (außerhalb des Unterrichts) über Mail etc.

Arbeiten mit digitalen Tools – Miteinander mit digitalen Tools arbeiten

Das schulische Konzept zum digitalen Lernen soll allen Lernenden einen niederschwelligen Zugang zu digitalen Lernprozessen ermöglichen. Der flächendeckende Einsatz von Schülerendgeräten ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Auf diesem aufbauend werden Lernplattformen (insbesondere Nextcloud und Taskcards) sowie digitale Kommunikationsmittel (Mail) eingesetzt, die i.d.R. direkt auf dem Endgerät installiert sind. Unabhängig von der wirtschaftlichen oder sozialen Situation des jeweiligen Lernenden besteht somit ein Zugang zu (digitalen) Lernumgebungen.

“Ein Projekt, in dem das gemeinsame Gestalten besonders spürbar wird, ist die Erarbeitung unseres digitalen Kompasses. Vonseiten der Schulgemeinschaft wurde deutlich, dass Leitlinien und Orientierung fehlen, um sich in sozialen Netzwerken (aber auch grundsätzlich im digitalen Raum) so zu bewegen, dass die eigene Person und Gesundheit, sowie die Rechte anderer nicht missachtet und geschädigt werden. Es entstand die Idee, in einem gemeinsamen Prozess mit Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften Werte festzuschreiben, die hier helfen können. Ganz konkrete Handlungsempfehlungen und die Möglichkeit einer Selbstverpflichtung soll dazu führen, dass hier Konflikte reduziert und Schaden abgewendet wird. Die Mitgestaltung durch Schüler*innen und Eltern ist hierbei selbstverständlich. Ein Beispiel dafür, wie wir unsere Schule verstehen und gestalten wollen”, Saskia Forster, Lehrkraft an der Max-Eyth-Realschule Backnang.

Digitale Tools als Hilfsmittel für Unterrichtsorganisation und Lernprozesse

Die Ausstattung der Tablets ermöglicht zudem einen an die Lernsituation angepassten Einsatz von Apps. So werden die iPads jeweils mit den zum Schuljahr passenden Apps ausgestattet. Zu nennen sind hier beispielsweise:

  • AntonApp für den Einsatz in Mathematik, Deutsch, Englisch, weiteren Fächern
  • TOPICS-App zur Wortschatzarbeit für den Englischunterricht (verbindlich zu verwenden von Klasse 5 bis einschließlich Klasse 8)
  • ProCreate als App für den Einsatz im (digitalen) Kunstunterricht

Mit der Verfügbarkeit von Suchmaschinen und Videoplattformen ist zudem ein asynchrones Arbeiten sowie in einzelnen Situationen „Flipped Classroom“ Vorgehen möglich. Die Einbindung in die schulischen Cloudlösungen bzw. Taskcards ermöglicht zudem ein gezieltes Steuern von Lernprozessen zum individuellen Vorgehen. Auch die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten bzw. für wegen Krankheit verpassten Unterrichts ist problemlos möglich.

Qualifiziertes Personal für Informatik und Medienbildung

An der Schule unterrichten aktuell zwei grundständig qualifizierte Lehrkräfte, die den Informatikbereich weitestgehend abdecken. Unterstützt werden die beiden Lehrkräfte von einer weiteren Lehrkraft, die seit vielen Jahren IT-Unterricht erteilt. Neben den Fachlehrkräften verfügt die Schule über geschulte Kolleg*innen, die als Multimediaberater*in bzw. als Netzwerkkoordinator*in ausgebildet sind.

Qualifizierung des kompletten Personals im Bereich digitale Bildung, Arbeit mit digitalen Tools, Medienbildung

“Als Schule ist es uns besonders wichtig, dass alle Akteure handlungssicher sind und ihre jeweilige Kompetenz sicherstellen bzw. erweitern. Deshalb wurde ein mehrstufiges Konzept für Schulung und Fortbildung entwickelt. Dabei wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, zum Einen die vorhandenen Kompetenzen im Kollegium zu multiplizieren und zum Anderen den Einstieg so niederschwellig wie möglich zu gestalten”, sagt  Timm Ruckaberle, Schulleiter der Max-Eyth-Realschule Backnang.

Fachlicher Austausch und Peer-Qualifizierung

Austausch über Themen
Im Rahmen des schulischen Fortbildungskonzeptes sind explizit Austauschformate vorhanden, die für einen thematischen Austausch genutzt werden können. Neben den oben beschriebenen „Impulsen“ sind hier zu nennen: Arbeitsphasen in der GLK (geöffnet für aktuelle Fragestellungen), Fachkonferenzen, Klassenpflegschaftsabende und weitere.

Austausch von Dateien/Materialien
“Um auch im Bereich der Infrastruktur einen Austausch zu ermöglichen sind alle wichtigen technischen Voraussetzungen geschaffen. Durch die Lehrerendgeräte sind einheitliche Plattformen (und Software-Stände) selbstverständlich. Bereits vor zwei Jahren haben wir uns entschieden, alle Lehrkräfte in der Verwendung von Taskcards zu schulen. Alle Fachkonferenzen, das Organigramm der Schule wird konsequent mit Taskcard bespielt. So gelingt zum Einen ein Kompetenzzuwachs, der sich auch im Unterricht bemerkbar machen kann. Zum Anderen entsteht die Möglichkeit zum asynchronen Arbeiten bzw. zur Kollaboration. Auch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch kollaborative (Online-)Tools ist uns wichtig”, erklärt uns Saskia Forster, Lehrkraft an der Max-Eyth-Realschule Backnang.

Folgende Elemente des schulischen Austausches sind vorhanden:

  • Taskcards (Tool zum kollaborativen Arbeiten und Protokollieren von Fachkonferenzen etc.)
  • Nextcloud (Datenablage und Austauschordner für Dienstliche Materialien, aber auch für Unterrichtsmaterial und Außerunterrichtliche Veranstaltungen (Elternbriefe,…))
  • Itslearning/BigBlueButton (Videokonferenztool für Dienstbesprechungen und Konferenzen in kleineren Gruppierungen)

Austausch über die Schule hinaus
Auf Ebene der Bereichsverantwortlichen besteht ein Austausch mit umliegenden Schulen. Auch ein intensiver Austausch mit der Städtischen IUK findet statt. Dieser Bereich darf aber in kommenden Jahren vertieft werden.

Klare Verantwortlichkeiten schaffen Orientierung

Das Feld Digitalisierung ist komplex und vielfältig. Umso wichtiger ist es, klare Verantwortlichkeiten zu benennen. In der Anlage findet sich ein Organigramm für das Team Digitalisierung an der Schule. Der zweite Konrektor der Schule verantwortet den Arbeitskreis Digitalisierung mit verschiedenen Bereichsverantwortlichen. Darüber hinaus verantwortet er die Kommunikation mit außerschulischen Partnern und IT-Dienstleistern. Er fungiert als Ansprechpartner der Fachkoordinatoren. Im Rahmen von Gesamtlehrerkonferenzen, Fachkonferenzen und schulischen Arbeitsgruppen wird die Implementierung digitaler Tools und digitaler Themen laufend thematisiert.

Außerdem werden Kolleginnen und Kollegen je nach Verantwortlichkeit und Aufgabe hinzugezogen. In schulentwicklerische Projekte wird dabei auch ein Personenkreis einbezogen, der nicht immer eine herausgehobene Affinität zu solchen Fragestellungen bzw. viel Erfahrung in diesem Bereich mitbringt. Für einzelne Bereiche/ Anwendungen und die Pflege der jeweiligen Infrastruktur sind jeweils Personen benannt. Zusätzlich gibt es an der Schule eine „ständige Arbeitsgruppe Digitalisierung“, die sich mehrmals im Jahr trifft (i.d.R. vier bis sechs Treffen im Jahr), um aktuelle Fragestellungen zu behandeln. Auch anzugehende Projekte werden hier besprochen. Anlassbezogen werden dann einzelne Arbeitsgruppen gebildet, bzw. bestehende Gruppen genutzt (z.B. Fachkonferenzen).

Unterstützungssysteme von Außen – klare Absprachen zum Wohl der Schüler*innen

“Bereits mehrfach erwähnt wurde die Unterstützung durch die städtische IUK, die mit Personal auch direkt an der Schule arbeitet. Die komplette IT-Infrastruktur, das Beschaffungswesen und der Support werden so abgewickelt. Beratend und koordinierend arbeitet die Schulleitung bzw. die Verantwortlichen für die schulischen Endgeräte. In der Zusammenarbeit mit externen Partnern wird Wert gelegt auf Professionalität, so ist beispielsweise WebUntis/ Untis als Marktführer im Bereich Stundenplanung/ Digitales Klassenbuch an der Schule seit vielen Jahren Partner. Zugleich wird, wo möglich auf Unternehmen aus der Region zurückgegriffen. Eine Zusammenarbeit mit einem lokalen IT-Unternehmen hat sich insbesondere in der Pandemie als sehr wirkungsvoll erwiesen. In einem dritten Schritt greift die Schule auf spezifisches Know-How zurück. Beispielsweise bei der Gestaltung des digitalen Schulplaners und der Homepage, die auf die besonderen Bedürfnisse der Schule angepasst sein müssen. In allen Bereichen wird Wert gelegt auf ein transparentes Miteinander und große Kompetenz der jeweiligen Partner”, erläutert Michael Schmidt, zweiter Konrektor an der Max-Eyth-Realschule Backnang.

Förderung Communities

Im Rahmen der städtischen Digitalisierungsstrategie wurde ein Format des Austausches zwischen den Schulen geschaffen. Auf Ebene der Schulleitungen gibt es hier einen Austausch über IT-Fragestellungen. Außerdem gibt es einen intensiven Austausch mit externen Dienstleistern. In den letzten Jahren hat sich hier ein kleines Netzwerk von Firmen und Unternehmen etabliert, das die Schule berät.

Kooperationen mit Schülerbeteiligung

Seit zwei Jahren besteht eine Kooperation mit dem Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart (HLRS). Im Rahmen dieser Kooperation besuchen Schüler*innen der Schule das HLRS und es gibt einen Rückbesuch an der Schule.

Zusammenarbeit mit Eltern und Interessierten

Für die Zusammenarbeit mit Eltern wurde oben bereits auf die Projekte „Clemens hilft“ (das in allen Klassenpflegschaften thematisiert wird) sowie Law4School (anlassbezogene Elternveranstaltungen) hingewiesen. Zusätzlich wird bei Elternabenden an der Schule auch über Medienerziehung gesprochen bzw. ein Austauschformat für Eltern zu diesen Themen geboten.

Neben den klassischen Elternabenden gibt es aber auch virtuelle Infoveranstaltungen zu schulischen Themen (Abschlussprüfungen, Wahlpflichtfächer, Berufsorientierung) bei denen sich Eltern über die schulische Videokonferenzplattform einwählen können. Auch die Angebote oben „Clemens hilft“ und „Law4School“ sind online abrufbar. Teilweise sogar zeitunabhängig, was die Nutzung verbessert und anlassbezogene Nutzung ermöglicht. Ein Perspektivprojekt könnte die Gestaltung von schulischen Podcasts etc. sein, die Themen mit aufnimmt, die für Eltern und Interessierte bedeutsam sein können. So könnten beispielsweise Fragen zur Digitalisierung (an der Schule) erläutert werden und zeitunabhängig für einen Nutzerkreis zur Verfügung gestellt werden.

Eingebunden in Netzwerke – auch digitale – zur Gestaltung von Schule und Zukunft

Berufsorientierung wird an der Schule seit vielen Jahren großgeschrieben. So ist die Schule bereits seit vielen Jahren mit dem BORiS-Siegel für Berufsorientierung ausgezeichnet. In diesem Umfeld spielen selbstverständlich auch Berufe mit einer hohen Affinitiät zu digitalen Themen eine Rolle. Ein nicht digitales Arbeitsumfeld ist heutzutage ohnehin kaum vorstellbar. Elemente die für den Bereich „digitale Schule“ relevant sind, umfassen unter anderem:

  • Flächendeckender Einsatz von Coaching 4 Future für alle Schüler*innen der Klassenstufe 9
  • Bildungspartnerschaften mit Unternehmen aus der Region, dabei auch explizit Unternehmen mit Schwerpunkt im Bereich Digitalität – hier ist insbesondere TESAT-Spacecom zu nennen.
  • Kooperation mit weiterführenden Schulen, insbesondere dem beruflichen Schulzentrum in Backnang um Übergänge zu ermöglichen.

Die Zusammenarbeit mit Tesat-Spacecom und den weiteren Bildungspartnern findet im Rahmen von Schülerpraktika zur Berufsorientierung statt. Darüber hinaus findet teilweise Unterricht (im Bereich Technik und Informatik) bei Wirtschaftspartnern statt.

Team Digitalisierung

An der Schule wird in verschiedenen Bereichen mit Arbeitsgruppen und „Ausschüssen“ gearbeitet, um die zentralen Elemente der Schule im Blick zu behalten. Auch für den Bereich der Digitalisierung gibt es eine solche Arbeitsgruppe. Die Verantwortlichkeiten sind der Übersicht im Anhang zu entnehmen.

Die Zukunft im Blick – Verantwortlichkeiten verteilen

Ziel der Schule ist es, idealerweise jede Position so zu besetzen, dass Know-How nicht nur in einer Person gebündelt ist. Wo immer möglich, wird mit Teams gearbeitet, um Vertretungen, Ausfälle, aber auch Versetzungen und personelle Veränderungen in den Blick zu nehmen. Bei großen Aufgabenstellungen, insbesondere in Leitungsfunktionen ist dies nicht immer einfach, scheitert manchmal schon an der Tatsache, dass eine bestimmte Funktion an der Schule nur einmal vergeben werden kann (z.B. Datenschutzbeauftragter). Als Schule mit über 50 aktiven Kolleginnen und Kollegen ist eine Mehrfachbesetzung erwünscht und wird in der Regel auch praktiziert.

Aktiv für unsere (digitale) Zukunft – Wettbewerbe, Exkursionen und der Blick über den Tellerrand

Über den eigenen Tellerrand und in die eigene Zukunft zu schauen gehört zu den wertvollen Dingen der Schulzeit. Auch im Bereich des digitalen Lernens bemühen wir uns, diese Blicke über die eigene Schule hinaus zu werfen. So gehört die Teilnahme an Wettbewerben im MINT-Bereich seit Jahren zentral zum Profil der Schule. Unter anderen nehmen jährlich über 100 Schüler*innen am Informatik-Biber-Wettbewerb teil. Die Teilnahme am Jugendwettbewerb Informatik findet immer wieder statt. Über die Exkursionen/ Kooperation mit dem Höchstleistungsrechenzentrum wurde bereits berichtet. Auch sie gehört in diesen Bereich.

Für die zukunftsfähige Bildung werden Schüler*innen auch im digitalen Bereich gezielt gefördert. Neben den allgemeinen unterrichtlichen Angeboten gibt es folgende Förderangebote:

  • Angebot zum Umgang mit Arduino (Programmierung) – im Rahmen von Profil AC (Klasse 8)
  • Angebot im Bereich 3D-Druck (aktuell im Aufbau) – als AG-Angebot von Schüler*innen & Lehrkräften für jüngere Schüler*innen
  • Einrichtung einer iPad-Crew, die bei der Wartung und dem Support von schulischen Geräten und Infrastruktur unterstützt (eingebettet in die Konzeption zum sozialen Lernen an der Schule)
  • Unterricht bei unseren Bildungspartnern STOBA-Präzisionstechnik und Holz-Automation.
  • Berufspraktika einzelner Schüler*innen bei Firmen wie TESAT-Spacecom.

Infrastruktur und Ausstattung der Schule

Die gesamte Schule ist für einen modernen, digital gestützten Unterricht ausgestattet. Dies umfasst insbesondere folgende Bereiche:

Infrastruktur: Flächendeckende Ausleuchtung mit WLAN im gesamten Schulgebäude (alle Fachräume und Klassenzimmer), Anbindung an das städtische Glasfasernetz, sowie an das städtische Rechenzentrum (wichtig für die Datensicherung der Lehrerendgeräte, sowie die Schulverwaltung). Zusätzlich stehen ein schulischer Computerraum, sowie zwei Notebook-Wägen zur Verfügung, die insbesondere im Informatik-Unterricht bzw. im Technikunterricht eingesetzt werden.

Präsentationstechnik: Alle Klassen- und Fachräume der Schule sind mit digitaler Präsentationstechnik ausgestattet. Der schulweite Standard umfasst: Beamer, Dokumentenkamera, Anschlüsse für externe Geräte, drahtlose Projektion mit Endgeräten (Apple-TV und Miracast), Lautsprecheranlage. Zusätzlich stehen BluRay-Laufwerke und weitere Peripheriegeräte zum Mitnehmen ins Klassenzimmer zur Verfügung.

Endgeräte: Alle Lehrkräfte sind mit schulischen Endgeräten ausgestattet (aktuell: Microsoft Surface). Diese dienen dazu, alle dienstlichen Verpflichtungen innerhalb und außerhalb des Unterrichts auf datenschutzkonforme Art und Weise zu erledigen. Auch die Wartung und der Support für diese Geräte ist sichergestellt. Darüber hinaus haben alle Lehrkräfte Zugang zu schulischen iPads für die Arbeit im Unterricht. Alle Schüler*innen der Schule verfügen über ein iPad. Dieses wird als Leihgerät vom Schulträger kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zum iPad gehört außerdem ein Stift sowie eine Hülle mit Tastaturfunktion.

Anwendungen/ Lernmanagementsysteme: An der Schule sind drei verschiedene Formen des Lernmanagements eingeführt, die je nach Funktionalität unterschieden werden. Neben der Nextcloud, die primär als Datensicherung für die schulischen iPads, sowie als Kollaborationsplattform für die Lehrkräfte fungiert, wird mit Taskcard ein datenschutzkonformes System zur Distribution von Unterrichtsmaterial eingesetzt. Hier ist insbesondere der begrenzte Funktionsumfang wichtig, um Überforderung zu verhindern. Darüber hinaus steht mit itslearning eine Plattformlösung zur Verfügung, die sehr detaillierte Steuerung von digitalen Lernprozessen ermöglicht. Auch die Möglichkeit zur Durchführung von Videokonferenzen ist hier implementiert.

Für alle Bereiche gilt, dass der Einsatz von Lehrkräften erprobt, mit Schüler*innen diskutiert und in den schulischen Gremien, wie beispielsweise der Schulkonferenz und dem Elternbeirat vorgestellt und diskutiert wird, um die jeweiligen Perspektiven der an der Schule Handelnden aufnehmen zu können.

Für alle Eventualitäten gerüstet – Auch für das Lernen zuhause

Durch die flächendeckende Ausstattung mit digitalen Endgeräten ist die Schule für die Eventualität des Fernlernens sehr gut gerüstet. Die schulischen Plattformen beinhalten sowohl Videokonferenztools, als auch Anwendungen für Phasen des kollaborativen Lernens. Mit Nextcloud, Taskcard und itslearning sind Plattformen etabliert und eingeführt, die im Falle von Fernlern-/ Nichtpräsenzphasen für einzelne und ganze Lerngruppen eingesetzt werden können. Durch die Einbindung in den Unterricht sind diese Plattformen im Nutzerkreis bekannt. Ein kurzfristiger Wechsel ist dadurch möglich.

Wir sagen der Max-Eyth-Realschule Backnang  vielen Dank für den Einblick und das Engagement in der Digitalen Bildung.

Max-Eyth-Realschule Backnang, Hohenheimer Str. 10, 71522 Backnang

Sie tragen unser Signet „MINT-freundliche Schule“ und/oder „Digitale Schule“ und wollen auch in unserer Reihe „IM FOKUS“ vorgestellt werden? Dann melden Sie sich bitte bei Susanne Lettner (Leiterin Marketing und Kommunikation, MINT Zukunft schaffen!): susanne.lettner@mintzukunftschaffen.de

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