Max Reinhardt engagiert sich als MINT-Botschafter für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Jury-Mitglied beim Bewertungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Max ist tätig als Marketing & PR Lead bei 42 Wolfsburg und erzählt uns im Interview mehr über die Motivation, sich ehrenamtlich bei uns einzubringen. Engagieren Sie sich auch für mehr MINT in Deutschland? Machen Sie mit und werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks als MINT-Botschafter*in.
Max Reinhardt, warum engagieren Sie sich als Jurymitglied?
Mein Engagement als Jurymitglied hat einen, vergleichsweise persönlichen, Hauptgrund. In meiner jetzigen Position als Verantwortlicher für Marketing & PR an der 42 Wolfsburg bin ich das erste Mal so richtig mit praktischen Programmier-Herausforderungen konfrontiert worden. Durch den täglichen Kontakt mit unseren Studierenden merke ich, wie viel Spaß mir eine Arbeit in MINT-Berufen, die unmittelbar etwas mit den technischen Aspekten zu tun haben, doch gemacht hätte. Leider war die Förderung meiner Kompetenzen in diesem Bereich zu meiner Schulzeit nicht ideal, sodass es mir nun umso wichtiger ist, junge Menschen für MINT-Berufe zu begeistern. Die Schulen als Treiber sind hier natürlich unverzichtbar, und deshalb helfe ich gerne.
Warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, dass sich die Schulen auf die Signets „Digitale Schule“ und/oder „MINT-freundliche Schule“ bewerben?
Vorbilder, egal ob menschlicher oder institutioneller Natur, sind extrem wichtig, um schon früh Begeisterung für Themen (in allen Bereichen) zu schaffen. Wenn man als junger Mensch sieht, dass die Schule sich für diese Themen engagiert und einen Fokus setzt, wird ganz automatisch die Hemmschwelle, sich auch mit diesen Themen zu beschäftigen, niedriger. Das sieht man im Sport, in der Politik, aber insbesondere auch in den MINT-Berufen. Und je mehr wir von diesen Trägern haben, desto niedriger werden die Hemmschwellen in der Gesellschaft langfristig im Allgemeinen.
Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?
Praxis, Praxis, Praxis. Nur wenn man jungen Menschen zeigt, was ihr Engagement im MINT-Bereich für sich selber und für die Gesellschaft tatsächlich bringt, kann man sie begeistern. Theorie ist eine gute Grundlage, aber der Kontakt mit praxisorientierten Projekten ist unabdingbar.
Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?
Persönlich wünsche ich mir in Gesprächen bei jedem und jeder mehr Offenheit für innovative Bildungsangebote. Die Strukturen im deutschen Bildungssystem sind teilweise veraltet und benötigen Reformen. Sei es auf politischer Ebene oder auf der Lehrer*innen-Ebene. Begeisterung für MINT muss überall geweckt werden. Auch dort, wo man es vielleicht nicht auf den ersten Blick vermutet.
Lieber Max, danke für das schöne Gespräch.
Engagieren Sie sich bereits für mehr MINT in Deutschland?
Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.
Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.

