Kathrin Schwarz engagiert sich als MINT-Botschafterin für „MINT Zukunft schaffen!“ und unterstützt uns außerdem als Schulberaterin beim Bewerbungsprozess für die beiden Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Im Interview erzählt Kathrin Schwarz mehr über ihre Motivation, sich als MINT-Botschafterin einzubringen und die Schulen beim Bewerbungsprozess zu unterstützen. Wenn Sie sich als Schule auf unsere Signets „MINT-freundliche Schule“ und/oder „Digitale Schule“ bewerben wollen, finden Sie alle Infos hier.
Kathrin Schwarz, warum engagieren Sie sich als MINT-Botschafterin?
Die gesellschaftliche Struktur in Deutschland hat sich aus meiner Sicht
sukzessive in Richtung problemorientiertes Denken sowie Selbstverwaltung
entwickelt.
Als rohstoffarmes Land hat Deutschland nur die Möglichkeit, Werte für den Erhalt
unseres Lebensstandards mit MINT-Leistungen und -Produkten zu schaffen.
Dazu brauchen wir lösungsorientiertes Denken und Optimismus und möglichst
viele Skills in MINT-Fächern. Um diese Entwicklung zu fördern, braucht es neben
vielen Initiativen auch ehrenamtliches Engagement.
Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische –
naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?
Ich bin mit meinem Unternehmen in vielen Schulen und betreibe aktive berufliche
Orientierung. Bei dem Wirrwar an Möglichkeiten fehlen SchülerInnen oftmals der
Überblick an Möglichkeiten und auch die Kenntnis der zukünftigen Entwicklung
des Arbeitsmarktes. Hier haben MINT-Berufe einiges zu bieten.
Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?
MINT Zukunft schaffen ist die einzige privat finanzierte Initiative zur Stärkung der
MINT-Orientierung. Deshalb engagiere ich mich nicht nur ehrenamtlich, sondern
mein Unternehmen trägt auch aktiv zur Finanzierung der Initiative bei!
Inhaltlich haben wir als Beratungsunternehmen sehr vielfältige Kontakte zu
Unternehmen und Schulen. Ich engagiere mich im Networking, um beide Seiten
zu motivieren, sich stärker für die MINT-Fächer einzusetzen.
Warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, dass sich die Schulen auf die
Signets „Digitale Schule“ und/oder „MINT-freundliche Schule“ bewerben?
Dem Erwerb des Signets „Digitale Schule“ und/oder „MINT-freundliche Schule“
geht ja eine nachweisliche Konzentration der jeweiligen Schule auf MINT-Fächer
voraus. Damit trägt die jeweilige Schule direkt und indirekt zur Entwicklung des
Nachwuchses in MINT-Fächern bei.
Kathrin Schwarz, danke für das Gespräch.
Engagieren Sie sich bereits für mehr MINT in Deutschland?
Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.
Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier.
Start Bewerbungsphase Signets Schulen 2024
Bis Ende Mai 2024 ist es für alle Schulen wieder möglich, sich als “MINT-freundliche Schule” zu bewerben. Gleichzeitig startet auch die Bewerbungsphase für das Signet „Digitale Schule“. Zu beiden Signets haben wir für Sie die Informationen hier zusammengefasst.

