Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Dezember 2023 bei 264.000 Personen – 14,4 Prozent niedriger als im Dezember 2022.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 197.400 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent oder rund 20.000 Personen zugenommen. Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum Dezember 2022 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im Dezember 2023 rund 455.400 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum Dezember 2022 einem Rückgang um 28.800 Stellen oder 5,9 Prozent.Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 56,3 Prozent.
Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird.
Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
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Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation
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