MINT Zukunft schaffen!

Staatssekretär Mauer würdigt 236 herausragende NRW-Schulen in MINT und Digitalisierung

MINT-Gigant: Insgesamt 236 Schulen aus NRW wurden für ihr herausragendes Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie in der Digitalisierung ausgezeichnet. Davon erhielten 94 Schulen den Titel „Digitale Schule“ und 171 Schulen wurden als „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Einige Schulen erhielten beide Auszeichnungen. 

Die Ehrungen sind jeweils drei Jahre gültig und würdigen herausragendes Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) und digitaler Bildung. Die über 600 Schüler*innen und Lehrkräfte kamen im Heinz Nixdorf Museumsforum in Paderborn aus ganz NRW zu einem MINT-Kongress mit dutzenden MINT-Workshops, Laborbesuchen, Unternehmensführungen und mehr zusammen.

Gruppenfoto der Teilnehmer des MINT-Kongresses mit Ausgezeichneten Schulen aus NRW, die ihre Hände heben und in einem Saal posieren.

Die Auszeichnungen übergaben:

Fotos Urkundenübergabe: Die Fotos finden Sie hier zum Download. Bitte geben Sie (c) Sergei Magel (HNF) als Quelle an. Auf den Fotos bei der Urkundenübergabe zu sehen sind v.l.n.r.: Prof. René Fahr (Uni Paderborn), Johannes Schlarb (Telekom Stiftung), Jörg Iske (PTC), Nadja Bauer (TU Dresden), Staatssekretär Dr. Urban Mauer, Christian Fischer (MINT Zukunft), Prof. Peer Schmidt (BTU), Marius Galuschka (Christiani), Julia Weber (GI), Dr. Christian Berg (HNF). Die Fotos können Sie bei Quellenangabe frei verwenden.

Die Ehrung würdigt die nachhaltige Förderung von MINT-Kompetenzen und digitaler Bildung, die junge Menschen optimal auf die Herausforderungen einer technologisch geprägten Zukunft vorbereitet. Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und wird von bundesweiten Partnern der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ getragen.


Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller:
„MINT-Bildung ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Die heute ausgezeichneten Schulen zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und innovativ der Unterricht gestaltet wird, um junge Menschen auf die Herausforderungen der digitalen und technischen Welt vorzubereiten. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich für ihr Engagement.“


​Stv. Bürgermeisterin von Paderborn, Sabine Kramm: „Die heute geehrten MINT-Schulen verdienen unseren höchsten Respekt – sie leisten herausragende Arbeit für unsere Kinder und Jugendlichen. Als Universitätsstadt ist Paderborn ein idealer MINT-Nachwuchspol: Unsere​ ausgezeichneten Schulen arbeiten Hand in Hand mit der Universität und Unternehmen wie dSPACE und Benteler zusammen. Partnerschaft​en wie diese zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaft macht Ostwestfalen-Lippe zu einer der innovativsten MINT-Regionen Deutschlands.“


Prof. Dr. Nikolaus Risch, Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung: „Heinz Nixdorf war ein großer MINT-Förderer. Er hat als Unternehmer die Aus- und Weiterbildung seiner Auszubildenen und Mitarbeiter aktiv unterstützt. Als Unternehmer für moderne Technologie hat er besonderen Wert auf zukunftsorientierte Ausbildungsprogramme gelegt. An der heutigen Veranstaltung hätte er viel Freude gehabt, denn hier wird sichtbar, wieviel Engagement, Leistung und Kreativität bei den ausgezeichneten Schulen vorhanden ist. In diesem Sinne unterstützen die Heinz Nixdorf Stiftung und die Stiftung Westfalen sehr gern dieses beeindruckende Event.“


Dr. Jochen Viehoff, Geschäftsführer Heinz Nixdorf MuseumsForum: „Das Heinz Nixdorf MuseumsForum steht für Technikgeschichte, Innovation und digitale Technologien – und ebenso für die Förderung des Nachwuchses. Die ausgezeichneten Schulen sind inspirierende Beispiele dafür, wie Begeisterung für MINT-Themen gelebt wird. Gemeinsam schaffen wir Lernorte, die junge Menschen für Technik und Wissenschaft begeistern.“


Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Transfer und Nachhaltigkeit, Universität Paderborn:
„Die Verbindung von Forschung, Bildung und Transfer ist entscheidend, um junge Talente optimal zu fördern. Die MINT-freundlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen zeigen, wie praxisnahe und zukunftsorientierte Bildung gelingt. Sie sind wichtige Partner für die Wissenschaft und Wirtschaft der Region.“


Christian Fischer, Unternehmenssprecher Deutsche Telekom AG und Vorstand der Nationalen Initiative “MINT Zukunft schaffen!”: „Die heute ausgezeichneten Schulen beweisen: MINT-Bildung funktioniert, wenn Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. Von Makerspaces bis zu KI-Projekten – hier entstehen die Fachkräfte, die Deutschland braucht. Aber das gelingt nur mit Lehrkräften, die selbst technikaffin sind und Schülerinnen und Schüler für die Lösung echter Probleme begeistern können. In diese Lehrkräfte-Qualifizierung müssen wir massiv investieren.“


Informationen zu den Signets

Digitale Schule:
Das Signet zeichnet Schulen aus, die Digitalisierung in fünf Bereichen nachhaltig umsetzen: Pädagogik & Lernkulturen, Lehrkräftequalifizierung, regionale Vernetzung, Konzept & Verstetigung sowie Technik & Ausstattung. Der Kriterienkatalog orientiert sich an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“. Die Auszeichnung ist wissenschaftlich fundiert, verbandsneutral und unabhängig.

MINT-freundliche Schule:
Diese Schulen erfüllen mindestens zehn von 14 MINT-Kriterien, die nachhaltige Integration von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Schulalltag sicherstellen. Sie sind sichtbare Leuchttürme für Schüler*innen, Eltern und die Wirtschaft und erhalten bundesweite Anerkennung.

Beide Auszeichnungen werden nach einem bundesweit einheitlichen, standardisierten Bewerbungsprozess vergeben.

KMK empfiehlt „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ als besonders empfehlenswert

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in ihrer am 14.06.2024 beschlossenen Neufassung zur Förderung der MINT-Bildung die Auszeichnungen „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ als besonders empfehlenswert hervorgehoben. Diese Schulen spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung von MINT-Kompetenzen und werden als Modellbeispiele genannt. Die Zertifizierung soll Schulen ermutigen, sich verstärkt im Bereich der MINT-Bildung zu engagieren und entsprechende Programme zu entwickeln und umzusetzen. 

MINT Max – Partner präsentieren Bildungsinnovationen

Im Rahmen der Veranstaltung stellten folgende Partner des MINT Max Programms ihre Projekte zur Unterstützung der Schulen vor. Angebote waren u.a. Berufsorientierung in MINT und Digitalisierung, 


Eine interaktive, virtuelle Landkarte aller ausgezeichneten Schulen ist auf der Website von MINT Zukunft e.V. abrufbar. Die Karte wurde in Zusammenarbeit mit ESRI Inc. entwickelt, bekannt durch Projekte wie die COVID-19-Kartierung für das Robert-Koch-Institut.


Ansprechpartner Presse

Benjamin Gesing
MINT Zukunft e.V.
E-Mail: benjamin.gesing@mintzukunftschaffen.de

Ausgezeichnete Schulen 2025 – Digitale Schule (94):


Ausgezeichnete Schulen 2025 – MINT-freundliche Schulen (171)

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