Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im November 2024 bei 195.300 Personen – 30,1 Prozent niedriger als im November 2023.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 224.200 Personen. Insgesamt hat die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen im Vergleich zum Vorjahr um 15,8 Prozent oder rund 30.600 Personen zugenommen.
Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen hat im Vergleich zum November 2023 abgenommen. Gesamtwirtschaftlich waren im November 2024 rund 401.500 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum November 2023 einem Rückgang um 65.800 Stellen oder 14,1 Prozent.
Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister, Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 65 Prozent.
Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Sie und das MINT-Meter sind Teil des halbjährlichen MINT-Reportings, das im Auftrag von „MINT Zukunft schaffen!“, BDA und Gesamtmetall erstellt wird
Verantwortlich im IW Köln und Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leitung)
Leiter des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation
pluennecke@iwkoeln.de
Dr. Christina Anger
Senior Economist, Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.