Website-Icon MINT Zukunft schaffen!

MINT-Botschafter Levent Aymelek im Interview

„MINT wird dann spannend, wenn Schüler ihre eigenen Ideen testen können – dafür setze ich mich ein.“ Das Zitat stammt vom MINT-Botschafter Levent Aymelek, Founder von Simulabs, Maschinenbauingenieur und Softwareentwickler. Er erzählt uns im Interview mehr über seine Motivation, sich ehrenamtlich für MINT einzubringen. Auch Sie können Teil des MINT-Botschafternetzwerks werden.

Warum engagieren Sie sich als MINT-Botschafter?

Ich engagiere mich als MINT-Botschafter, weil ich erlebt habe, wie sehr junge Menschen von Natur aus neugierig sind – und wie schnell diese Neugier verloren gehen kann, wenn Naturwissenschaften und Technik zu abstrakt bleiben. Viele Schülerinnen und Schüler haben großes Potenzial, aber ihnen fehlt oft die Möglichkeit, wissenschaftliche Konzepte wirklich zu erleben.
Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, dass MINT wieder als etwas erfahrbares, kreatives und zugängliches wahrgenommen wird. Wissenschaft soll nicht einschüchtern, sondern Türen öffnen – und genau dafür setze ich mich ein.

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematische – naturwissenschaftliche – technische Berufe zu begeistern?

Begeisterung entsteht, wenn junge Menschen spüren, dass MINT etwas mit ihrem eigenen Leben und ihrer eigenen Neugier zu tun hat. Die Theorie allein reicht selten aus. Entscheidend ist, dass sie ausprobieren, beobachten, hinterfragen und eigene Ideen entwickeln dürfen.

Wichtig dafür sind aus meiner Sicht drei Dinge:

Wenn MINT nicht nur vermittelt, sondern erlebt wird, entwickelt sich echte Begeisterung.

Was sind die Schwerpunkte Ihres persönlichen MINT-Engagements?

Mein Schwerpunkt liegt darauf, Schülerinnen und Schülern zusätzliche Wege zu bieten, naturwissenschaftliche Zusammenhänge selbst zu erkunden und zu verstehen – als Ergänzung zu dem, was im Unterricht bereits möglich ist.

Dafür entwickle ich Simulabs, eine digitale Lernumgebung, in der Schülerinnen und Schüler physikalische und chemische Experimente interaktiv durchführen, Daten erzeugen und eigene Lösungsansätze testen können. Besonders wichtig ist mir dabei, dass sie auch reale Fragestellungen und ingenieurwissenschaftliche Herausforderungen bearbeiten können – genau dadurch entsteht ein echter Bezug zur Welt. Dieser forschende Zugang liegt mir besonders am Herzen: Lernen entsteht, wenn junge Menschen selbst entdecken, reflektieren und ausprobieren dürfen.

Lieber Levent Aymelek, danke für das schöne Gespräch.

Gehören Sie zu den Menschen, die Erfahrungen in MINT gemacht haben oder aktuell spannende Fragestellungen bearbeiten? Sind Sie bereit, diese Erfahrungen jungen Menschen zur Verfügung zu stellen, sie mit Ihren Entwicklungen zu begeistern? Werden Sie Teil des MINT-Botschafternetzwerks, helfen Sie jungen Menschen, sich für MINT zu entscheiden, als MINT-Botschafter*in.

Als Botschafter oder Botschafterin werben Sie durch ihre Aktivitäten authentisch für die MINT-Themen und engagieren sich für MINT-Bildung. Unternehmen können selbst Botschafter*innen bereitstellen oder sich im Rahmen von Workshops, Praktika, „Tag der offenen Tür“, Angebote zu Diskussionsabenden in Schulen u. v. m. engagieren. Mehr zu unserem MINT-Botschafternetzwerk finden Sie hier

Die mobile Version verlassen