58 Schulen aus Baden-Württemberg wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 23 Schulen das erste Mal die Ehrung und weitere 35 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt. Darüber hinaus wurden 24 Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

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Reutlingen/Berlin, 12. Oktober 2018

Alle Schulen wurden heute für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen des 4. Kongresses MINT ZUKUNFT SCHAFFEN in der Stadthalle Reutlingen ausgezeichnet. Die Ehrung der Schulen in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Frau Dr. Susanne Eisenmann sowie der Kultusministerkonferenz (KMK).

„Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sind Erfolgsgaranten – sowohl für die Schüler als auch ökonomisch betrachtet. Ganz Ähnliches gilt für Fähigkeiten im weiten Feld der Digitalisierung. Daher haben wir ja auch Informatik in der Sekundarstufe eingeführt und werden weiterhin die MINT-Aspekte der Bildung ebenso im Fokus behalten wie Wissen und Fähigkeiten im Umgang mit der Digitalisierung. Dies geschieht perspektivisch mit einem MINT-Exzellenz-Gymnasium, aber auch jetzt schon ganz grundsätzlich mit Programmen wie Mathe macht stark“, sagt Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.

„Unsere 1700 MINT-freundlichen Schulen – so wie andere interessierte Schulen auch – öffnen sich stärker und stärker für die Digitalisierung. Sie wollen Schulentwicklung mit digitaler Transformation verknüpfen. Mit unserem Auszeichnungsprogramm „Digitale Schule“ setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen, um die Schulen auch bei diesem komplexen Thema zu unterstützen. Wir zeigen einen Zielrahmen  und die Leitplanken für den Weg auf. Damit sind wir wichtige Brückenbauer für den hoffentlich bald kommenden Digitalpakt Schule und unsere ausgezeichneten Schulen sind die digitalen Vorreiter“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen!“.

„Mehr und mehr wird die Sicherung der Fachkräftebasis darüber entscheiden, ob wir als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleiben und weiter wachsen werden. MINT-Fachkräften kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, die anstehenden Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Der Grundstein dafür wird in unseren Schulen gelegt, die die jungen Menschen dazu ertüchtigen sollen, den Wandel vor allem als Chance und als Gestaltungsaufgabe zu begreifen. Die MINT-freundlichen und die Digitalen Schulen gehen dabei mit innovativen Konzepten voran“, sagt Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt bei den Arbeitgebern Baden-Württemberg.     

„58 Schulen werden heute in Reutlingen als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet; damit wird die Gesamtzahl von mehr als 200 MINT-freundlichen Schulen in Baden-Württemberg erreicht. Ein deutlicher Beleg, dass MINT in Baden-Württemberg einen hohen Stellenwert hat. Zusätzlich ist bei den Schulen in Baden-Württemberg das Thema „Digitalisierung“ weit vorn. Wurde doch die Zahl der „Digitalen Schulen“ mehr als verdreifacht“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV); Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Klett MINT GmbH; Christiani; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen!«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen!« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen!« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

 

Ansprechpartner Presse:

Ekkehard Diedrich
Projektleiter »MINT Zukunft schaffen!«
Tel.: (030) 24632-457, Fax: (030) 21230-959
ekkehard.diedrich@mintzukunftschaffen.de

 

Benjamin Gesing
Leiter Jugendprogramme »MINT Zukunft schaffen!«
Tel.: (030) 24632-458, Fax: (030) 21230-959
benjamin.gesing@mintzukunftschaffen.de
Spreeufer 5 (Kurfürstenhöfe)
10178 Berlin

 

Diese Schulen wurden von Experten geprüft und werden in 2018 erstmals als „MINT-freundliche Schule“ geehrt:

Albert-Schweitzer-Gymnasium Gernsbach
Augusta-Bender-Schule Mosbach
Drais-Gemeinschaftsschule Karlsruhe
Droste-Hülshoff-Gymnasium Rottweil
Friedrich-Ebert-Gymnasium Sandhausen
Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg
Galileo Grundschule Stuttgart
Gemeinschaftsschule Karlsbad-Waldbronn
Gymnasium Friedrich II. Lorch
Gymnasium in der Glemsaue Ditzingen
Heinrich Heine Gymnasium Ostfildern
Hilda Gymnasium Pforzheim
Humboldt-Gymnasium Ulm
Kepler-Gymnasium Freudenstadt
Max-Eyth-Realschule Backnang
Max-Planck-Gymnasium Böblingen
Ottmar-Mergenthaler-Realschule Vaihingen an der Enz
Scheffold-Gymnasium Schwäbisch Gmünd
St. Gertrudis Mädchenrealschule und Gymnasium Ellwangen
Stettenfelsschule Untergruppenbach
Weinbrennerschule Karlsruhe
Windeck-Gymnasium Bühl
Zabergäu Gymnasium Brackenheim

Diese Schulen sind bereits „MINT-freundliche Schule“ und werden in 2018 nach weiterer Prüfung erneut geehrt:

Albert-Schweitzer-Schule III Freiburg
Berufliches Schulzentrum Bietigheim-Bissingen
Christiane-Herzog-Schule Heilbronn
Diesterwegschule Mannheim
Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Heilbronn
Fichte-Gymnasium Karlsruhe
Gymnasium Trossingen
Gymnasium Unterrieden Sindelfingen
Hegau-Gymnasium Singen
Hermann-Hesse-Realschule Tuttlingen
Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch
Internationale Gesamtschule Heidelberg
Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen
Johanna-Wittum-Schule Pforzheim
Josef-Schwarz-Schule Erlenbach
Kepler Gymnasium Pforzheim
Klösterle Realschule Ravensburg
Königin-Charlotte-Gymnasium Stuttgart-Möhringen
Konrad-Witz-Schule Rottweil
Kurpfalz-Gymnasium Schriesheim
Lindenschule Grundschule Ostfildern
Ludwig-Marum-Gymnasium Pfinztal
Ludwig-Uhland Realschule Tuttlingen
Martin Gerbert Gymnasium Horb
Max-Planck-Realschule Bretten
Merkurschule Gaggenau (Ortsteil Ottenau)
Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach
Realschule St. Hildegard, Katholische Freie Mädchenschule Ulm
Rolf-Benz-Schule Nagold
Rotteck-Gymnasium Freiburg
Schenk-von-Limpurg-Gymnasium Gaildorf
Schulverbund Blaustein
Theodor-Heuss-Gymnasium Esslingen
Werkrealschule Bad Wurzach
Wimpina-Grundschule Buchen

Diese Schulen werden 2018 als „Digitale Schule“ geehrt:

Buchenbergschule Ellwangen
Carl-Theodor-Schule Schwetzingen
Erasmus Widmann Gymnasium Schwäbisch Hall
Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe
Friedrich-Abel-Gymnasium Vaihingen an der Enz
Gemeinschaftsschule Neubulach
Gymnasium Rutesheim
Gymnasium Trossingen
Hans-Furler Gymnasium Oberkirch
Hegau-Gymnasium Singen
Heinrich Heine Gymnasium Ostfildern
Heinrich Schickardt Schule Freudenstadt
Hubert-Sternberg-Schule Wiesloch
Internationale Schule Stuttgart
Josef-Schwarz-Schule Erlenbach
Kaufmännische Schule Heidenheim
Ludwig-Uhland Realschule Tuttlingen
Matthias-Grünewald-Gymnasium Tauberbischofsheim
Max-Born-Gymnasium Neckargemünd
Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach
Pestalozzi-Gymnasium Biberach
Schwarzfeldschule Aalen
Werdenbergschule Trochtelfingen
Werkrealschule Bad Wurzach

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