Im Rahmen ihrer Studie „A Global Framework of Reference on Digital Literacy Skills for Indicator” hat die UNESCO acht digitale Kompetenzrahmen in 47 Ländern untersucht. Der Europäische Computer Führerschein (ECDL) erreichte dabei im Vergleich die höchste Punktzahl.

Berlin, 21. September 2018 – Ziel der UNESCO-Studie war es unter anderem zu ermitteln, welche bestehenden Kompetenzrahmen am ehesten dem Europäischer Referenzrahmen für digitale Kompetenzen (European Digital Competence Framework, DigComp) entsprechen. Der Europäische Referenzrahmen wurde 2013 erstmals von der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission veröffentlicht und enthält heute 21 Kompetenzen in fünf Bereichen. Er ist der Versuch ein gemeinsames Verständnis darüber zu entwickeln, was es heute heißt digital Kompetent zu sein und soll die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Zertifikate und Kompetenzrahmen ermöglichen.

Bei der jüngst durchgeführeten UNESCO-Studie “A Global Framework of Reference on Digital Literacy Skills for Indicator” wurden nun insgesamt acht bestehende Zertifikate und Kompetenzrahmen auf Basis des Europäischer Referenzrahmen für digitale Kompetenzen verglichen. Dabei erhielt der Europäische Computer Führerschein (ECDL) die insgesamt höchste Punktzahl (177 Punkte) und liegt damit deutlich vor dem ebenfalls in Deutschland verwendeten IC3 Global Standard 5 (94 Punkte) und dem Microsoft Digital Literacy Standard Curriculum Version 4 (67 Punkte).

Daniel Krupka, Geschäftsführer der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), die den ECDL in Deutschland lizensiert freut sich über das positive Ergebnis: „Die UNESCO-Studie zeigt deutlich: Der ECDL ist nicht nur das international am weitesten verbreitete IT-Bildungszertifikat. Er bildet auch am besten die in unserer digitalen Welt benötigten Anwenderkompetenzen ab. Als Ergänzung zur heute notwendigen informatischen Grundbildung ist er ein ideales Tool, um einen effizienten und sicheren Umgang mit denjenigen Standardanwendungen zu erlernen, die im beruflichen oder privaten Alltag essentiell sind.“

Die vollständige Studie in englischer Sprach finden Sie hier:

Zur UNESCO-Studie als PDF

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