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Die MINT-Arbeitskräftelücke lag im Juli 2018 bei 330.100 Personen – 25,6 Prozent höher als im Juli des Vorjahres. Sie hat damit einen Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 erreicht. Im Vorjahresvergleich ist die MINT-Arbeitskräftelücke in sämtlichen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister/Techniker, Akademiker) gestiegen.

Die Arbeitslosigkeit in den MINT-Berufen lag bei insgesamt 172.161 Personen und hat damit einen Juli-Tiefststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 erreicht. Im Vorjahresvergleich ist sie in sämtlichen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister/Techniker, Akademiker) gesunken, im Durchschnitt aller MINT-Berufe um 11,5 Prozent.

Die Arbeitskräftenachfrage in den MINT-Berufen ist im Vorjahresvergleich in sämtlichen Berufsgruppen gestiegen. Gesamtwirtschaftlich waren im Juli 2018 rund 500.000 offene Stellen zu besetzen. Dies entspricht im Vergleich zum Juli 2017 einem Anstieg um 48.900 Stellen oder 10,8 Prozent und einem Allzeit-Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011. Erstmals wurde die Marke von 500.000 offenen MINT-Stellen erreicht.

Der Anteil der nichtakademischen Berufskategorien (Facharbeiter, Meister/Techniker) an der gesamten MINT-Arbeitskräftelücke lag im aktuellen Berichtsmonat bei 67,0 Prozent.

Die MINT-Lücke wird monatlich von unserem Kuratoriumsmitglied Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt. Nähere Informationen erhalten Sie hier:

Dr. Oliver Koppel
Senior Economist
Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
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